Mittwoch, 28. März 2018

Klaus-Dieter Frankenberger, ein fürchterlicher "Journalist"

In einer alten, für viele immer noch glorreichen Zeit haben die Leute, wenn ihnen die Entscheidungen und Handlungsweisen ihrer poitischen Elite unerklärlich oder gar grotesk erschienen, wenn sie sie sich nicht erklären konnten oder wenn sie sich gar fürchteten und sich bedroht fühlten, sich damit beruhigt, dass sie sich einredeten: "Der Führer wird schon wissen was er tut!"

 Mit dieser vagen Gewissheit liessen sie sich nach Frankreich, nach Russland und bis nach Afrika schicken um dort Krieg zu führen, Not und Elend zu verbreiten und selbst auf fremden Schlachtfeldern in fernen Ländern den Tod zu finden. Sie opferten ihr Heim, ihr Hab und Gut, ihre Männer ihre Söhne und Väter mit diesem Stoßseufzer auf den Lippen. Sie schickten aber auch Millionen Menschen in die Gaskammern, sie töteten Millionen Menschen, die sie deportierten und in ihrer Kriegswirtschaft dazu zwangen, sich zu Tode zu schuften.

 Sie hatten die wichtigste Regel eines aufrechten Bürgers und Staatsbürgers gröbstens außer acht gelassen: Die Regel, alles was ihnen eingeredet wurde, zu hinterfragen. - Sich selbst ein Urteil zu bilden. Sich Zugang zu Fakten zu verschaffen und nur anhand dieser Fakten ihre Entscheidungen zu treffen.

 Heute 80 Jahre nachdem dieses "Der Führer wird schon wissen was er tut" dazu geführt hatte, nicht nur ganz Europa sondern die halbe Welt in Schutt und Asche zu legen, sondern dass Millionen und Abermillionen Menschen mit dem Leben dafür bezahlten, die ersten und zum Glück bisher einzigen Atombomben gezündet wurden, scheint nicht nur dieses Grauen vergessen, sondern auch was dazu geführt hatte, die grenzenlose Dummheit, Kritiklosigkeit und Unterwürfigkeit der Menschen gegenüber ihren Eliten.

 Wenn heute ein bekannter Scharfmacher wie Klaus-Dieter Frankenbergerin in der FAZ unwidersprochen im Fall des russischen Doppelagenten Skripal und seiner Tochter und der penälerhaften Reaktion des Westens gegenüber dem vermeindlich Schuldigen, Russland, behaupten kann:
"Offenkundig sind die Regierungen dieser Länder überzeugt, dass die Hintermänner der beispiellosen Tat im Kreml sitzen",
 ohne auch nur ansatzweise diese Behauptung der Regierungen überprüft zu haben, so ist dass der Ausdruck dafür, dass der stramme, vorauseilnde Gehorsam des Untertanen großdeutscher Prägung wieder reichlich Platz gegriffen hat, in unserer Gesellschaft.

 Eine Einheitspresse trommelt auf uns ein. Sie spricht Verdächtigungen aus, lässt sie durch ständiges wiederholen zu Beweisen und schliesslich zu Wahrheiten werden, und nimmt sie anschliessend als Begründung dafür, dass eine neuerliche Verdächtigung nur dadurch, zunächst an Wahrscheinlichkeit und zunehmend an Gewissheit gewinnt, dass sie mit den zuvor zur Wahrheit hochgeschriebenen Verdächtigungen begründet wird.

 Bei Frankenberger liesst sich das dann so:
"...diese Aktionen selbst – etwa die Einverleibung der Krim, die Aggression gegen die Ostukraine, der Abschuss eines Verkehrsflugzeuges, Cyberangriffe oder Luftangriffe gegen Krankenstationen in Syrien"
 Es ist keinesfalls so, dass Russland sich die Krim einverleibt hätte, wie Frankenberger es ausdrückt. Vielmehr hat dort ein Volksentscheid stattgefunden, bei dem es die OSZE abgelehnt hatte Wahlbeobachter zu entsenden. Die Mehrheitsentscheidung der Menschen auf der Krim für Russland wird selbst von den verbohrtesten Kalten Kriegern nicht abgestritten. Aber diese Tatsachen sind ja längst keine Bestandteile der öffentlichen Debatten mehr. Der Mainstream hat sich aus dem ständigen Wiederholen der gleichen Lügen (neuhochdeutsch Fakenews) eine eigene Wahrheit geschaffen. "Seit 5 Uhr 45 wird nunmehr zurückgeschossen".

 Ebenso verhält es sich mit der angeblichen "Aggression gegen die Ostukraine" (hier fällt auf, dass der Mainstream bis auf die einzelnen Worte immer wieder genau identische Redewendungen verwendet, ein Umstand, der zusätzliche Fragen aufwirft). Hier hat es von der mehrheitlich russisch sprechenden Bevölkerung im Frühjahr 2014 anhaltende Proteste gegen die Putschregierung in Kiew gegeben. Darauf hat diese mit rechtsradikalen Kräften durchsetzte Regierung, gegen die eigene Bevölkerung schwere Waffen, bis hin zu Artillerie eingesetzt. Daraufhin haben breite Teile der Bevölkerung zur Selbstverteidigung gegriffen. Diese Kräfte wurden, zumindest materiell, von Russland unterstützt.

"Der Abschuss eines Verkehrsflugzeuges" ist bis heute nicht aufgeklärt. Zwar hat die Untersuchungskommission unter der Führung der Niederlande nach quälend langen Untersuchungen behauptet, das Flugzeug sei mit einer BUK-Rakete abgeschossen worden (hier ist anzumerken, dass einer der Hauptverdächtigen dieses Verbrechens, die Ukraine, nicht nur mit am Tisch gesessen, sondern auch ein Vetorecht bei allen Veröffntlichungen des Gremiums hattte), die Nennung der Schuldigen ist aber bis heute ausgeblieben.

 Für unsere Presse kein Hindernis dafür, immer wieder dreist zu behaupten, Russland, oder die sogenannten Separatisten seien Schuld am Tod von 298 Menschen. Freankenberger und Konsorten sind es diese 298 Menschen nicht wert, dass man ihnen durch eine vorurteilsfreie Untersuchung Genugtuung widerfahren lässt.

 "Cyberangriffe" - Frankenberger macht sich nicht einmal mehr die Mühe, diese zu verifizieren - wer wurde angegriffen, von wem ist eh klar, welche Daten wurden gestohlen, wurden überhaupt irgendwelche Daten gestohlen? Die Propaganda unserer Medien hat so gut gearbeitet, dass das Wort "Cyberangriffe" reicht, um bestimmte, gewollte Denkschemata in Gang zu setzen. Dabei ist der ganze Hype um die "Cyberangriffe" ausgelöst worden durch die Wahlniederlage der ebenso siegessicher wie ignorant und überheblich agierenden Demokratischen Partei und ihrer angeblich unschlagbaren Kandidatin Hillary Clinton bei den letzten Präsidentschaftswahlen in den USA.

 Diese ignoranten überheblichen und selbstgefälligen Politiker hatten keine Skrupel um ihres Selbstbetrugs willen, nicht sie hätten wegen ihrer Unfähigkeit verloren, sondern sie seien um ihren so sicheren Sieg von fremden, bösen, dämonischen Finsterlingen gebracht worden, die ganze Welt in eine schwere Krise zu treiben.

 Kommen wir zu den "Luftangriffe(n) gegen Krankenstationen in Syrien". Frankenberger und seinen zahlreichen Mitstreitern wird nicht einmal übel, wenn sie sich bei ausgewiesenen Terroristen und Kopfabschneidern bedienen, um ihre kruden Thesen zu Wahrheiten werden zu lassen. Im Syrienkrieg und besonders im Kampf um Aleppo meldeten die von den USA, Saudi-Arabien, Bahrein und noch einigen anderen verbrecherischen Regimen unterstützten islamistischen Terroristen fast täglich die vollständige Zerstörung irgendeines Krankenhauses in der umkämpften Stadt. Später stellte sich dann heraus, dass die meisten dieser Krankenhäuser noch standen und intakt waren, dass aber eben diese Verbrecher ihre Quatiere in den Krankenhäusern genommen hatten.

 Aber die bombardierten Krankenhäuser wurden so lange immer wieder beschrieben, bis sie zur Wahrheit, aber auch zu einem feststehenden Begriff wurden, der keiner Erklärung mehr bedarf.

 Frankenberger benutzt diese Metaphern nun dazu, um am nächsten Mythos zu arbeiten: Den Verätern im eigenen Land. Bekanntestes Beispiel die unseelige Dolchstoßlegende nach dem ersten Weltkrieg. Danach sei die deutsche Wehrmacht im Felde ungeschlagen. Ihre Niederlage sei vielmehr durch den Defätismus des eigenen Volkes herbeigeführt worden. Diese, von den Führern der kaiserliche Wehrmacht zur Entschuldigung ihres eigenen Versagens erfundene Geschichte, wurde durch die meinungsführende Hugenbergpresse so breit getreten, dass schließlich fast das ganze deutsche Volk daran glaubte. Was einem gewissen Adolf Hitler den Weg zur Macht freiräumte und den deutschen einen weiteren Krieg schmackhaft machte, hatte man doch, im Grunde siegreich und unschlagbar, den ersten großen Krieg nur durch die fehlende Unterstützung der "Heimatfront" verloren.

 Und es führte in der Weimarer Republik zu einer nie gekannten Hetze gegen Pazifisten, Sozialisten, Kommunisten und allgemein alle Vaterlandsverräter.

 Und das ist es, worum es Frankenberger geht. Er will die letzten Reste der Opposition ausrotten. Er will sie diffamieren, mundtot machen und endgültig aus dem öffentlichen Diskurs vertreiben.
"Es fällt auf, dass nach Verkündung der Ausweisungen vor der Gefahr der Eskalation gewarnt wird. Diese Warnung ergeht immer dann, wenn westliche Länder auf russische Aktionen reagieren."
Frankenberger vermutet, besser er stellt fest, dass immer, wenn der bedrohte Westen sich anschickt, sich dem bösen Aggressor Russland entgegenzustellen, zwielichtige Gestalten, warum auch immer, diese Gegenwehr zu hintertreiben versuchen. Er macht sich über die Ängste und Bedenken in der Bevölkerung über die Eskalationspolitik des Westens in der Auseinandersetzung mit Russland lächerlich und versucht sie im Bereich der Fabeln und Märchen anzusiedeln:
"All die Länder, die sich zum Westen rechnen, handelten aus Jux und Tollerei oder, noch besser, auf Anweisung aus Washington".
Und er fügt noch hinzu, um die Mär von einer besonderen Beziehung zwischen Putin und Donald Trumb aufrechtzuerhalten:
"wo ein Präsident sitzt, der eben noch Putin zur Wiederwahl gratuliert hat",
so als gehöre es nicht zu den diplomatischen Gepflogenheiten, dass ein Staatsmann einem anderen zu dessen Wiederwahl gratuliert.

 Doch damit nicht genug. Man kann sich über Idioten lustig machen, will man aber die Volksseele in Wallung bringen, dann muss man den Anschein erwecken, diese sich idiotisch gebenden Appeasement-Anhänger seien gefährlich. Deshalb ordnet Frankenberger sie erst einmal richtig als,
"Interessenten und Anwälte Russlands",
ein. Die oben, bereits erwähnten und im westlichen Mainstream geradezu ritualisierten Vorwürfe gegenüber Moskau würden von jenen "Interessenten und Anwälten Russlands",
"ignoriert, bagatellisiert oder bestenfalls als fraglich dargestellt."
Ergo: Die Menschen, die sich besorgt über die Politik des Westens äussern, handeln nicht etwa aus dieser Besorgnis heraus, also aus eigenem Antrieb, sondern als fünfte Kolonne Russlands, als dessen "Interessenten und Anwälte". Und als solche hintertreiben sie die westliche Gegenwehr:
"...eine Antwort auf einen Angriff mit einem chemischen Kampfstoff – die soll es nicht geben."
 Da ist er der Dolchstoß der Bevölkerung in den Rücken der kämpfenden Front und wir sind der Geschichte über die fünfte Kolonne Moskaus wieder ein Stückchen näher gekommen

 Es ist nicht Russland, es ist nicht Putin, der den Westen gefährdet und die Demokratien an den Rand ihrer Existenz bringt. Es sind die Politikerinnen und Politiker, wie Theresa May, Boris Johnson, Angela Merkel, Heiko Maas oder Jens Stoltenberg, die uns Fakten vorenthalten, damit wir uns unsere eigene Meinung und unser eigenes Urteil biden können, die uns sagen legt euch ruhig schlafen wir wissen schliesslich was gut und richtig ist und es sind, es fällt mir schwer ihn als einen solchen zu bezeichnen, die Journalisten wie Klaus-Dieter Frankenberger, die uns einschläfern, die uns wohlfeile Schuldige präsentieren mit denen wir uns beruhigen können: "Der Führer wird schon wissen was er tut."

Kommentare:

  1. Und wieder einer, dessen Vita perfekt aufs (Nato-)Auge passt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Dieter_Frankenberger

    u.a....Trilaterale Kommission, Marshall Fund, Sicherheitskonferenz...das volle Programm.
    So jemand KANN VON HAUS AUS NICHT objektiv und neutral berichten.

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  2. Kein Wunder, dass das Frankenberger-Hetzblatt auflagenmäßig an galoppierender Schwindsucht leidet und zumindest die Papierausgabe in absehbarer Zeit eingestellt werden dürfte. Anzeigen sind da kaum noch drin.

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  3. Auch ZEITOnline hat seinen Mini-Propagand-Goebbel im Westentaschenformat. (Teil 1)

    Darf doch Michael Thumann sich kommentarmäßig mit "Russland-Politik: Ein unbestreit-bares Motiv" so richtig auslassen.

    Der gesunde Menschenverstand (selten vertreten bei ZON und einigen der Stammkommen-
    tatoren) wird schon bei der Einleitung beleidigt:
    "Konkrete Beweise gibt es im Fall Skripal nicht, dennoch ist die Ausweisung russischer Diplomaten durch den Westen nachvollziehbar. Schuld ist Russland selbst."
    -> es bestehen Anschuldigungen, es fehlen Beweise, aber die Vorgehensweise der sel-
    bsterkorenen `westlichen Wertewelt` ist zu begrüßen.#

    Und dann legt Thumann nach: "Als im Westen in der vergangenen Woche die Entscheidung reifte, im größeren Stil russische Diplomaten auszuweisen, wollte Deutschland nicht abseitsstehen. Berlin hat eine Vorbildfunktion für viele EU-Staaten. Hätte die Bundesregierung nicht mitgemacht, wäre der Westen auseinandergefallen."
    ->keine konkreten Beweise, aber die Vorbildfunktion muß vollzogen werden. Das ist der Moment, wo beim Kommentatoren die Dosis der Tabletten dringendst erhöht werden sollte.
    -> welche Form der EU soll hier bewahrt werden, wenn fehlende Beweise und blanke An-
    schuldigungen der britischen Regierung das Rechtsstaatprinzip ad absurdum führen?
    -> welche Werte beinhaltet diese Thumannsch'e EU, wenn der Kalte Krieg wieder herbei-
    geschrieben und herbeigerufen wird, anstelle eine nachprüfbare Beweisvorlage zu ver-
    langen?

    Aber Thumann ist noch nicht fertig: "Die konzertierte Reaktion des Westens ist keine Gerichtsentscheidung, kein endgültiges Urteil. Sie ist eine diplomatische Reaktion auf das Verhalten der Moskauer. Sie braucht deshalb keine eindeutigen Beweise"
    -> anscheinend vermißt Thumann eine Power-Point-Präsentation vor dem UN-Sicherheits-
    rat, aber Powell wird wohl nicht mehr wollen
    -> solche Kriegstreiber u. Propagandisten der Marke Thumann trauern heute anscheinend noch dem Radio Gleiwitz nach

    Und noch mehr Thumann: "Die Amerikaner ärgern sich über die nachgewiesene russische Einmischung in ihren Wahlkampf, die Briten über den Nervengasanschlag, die Deutschen über die Hackerangriffe auf den Bundestag und zuletzt auf den Regierungsserver."
    -> Ja, die facebook-Aktivitäten haben die milliardenschweren Wahlkampfkosten der Republikaner u. Demokraten problemlos überwunden, daß Theresa May keine konkreten Be-
    weise braucht hat Thumann schon proklamiert und daß für die Hackerangriffe auf den Bundestag u. den Regierungsserver kein Nachweis für eine russ. Urheberschaft erfor-
    derlich ist sollte bei Thumann schon einen religösen Status oder Wahn beinhalten

    Und noch mehr Russen-Verachtung(anders kann ich die Thumannsche Absonderungen nicht einstufen: "Ja, aber das ist doch alles nicht bewiesen, lautet eine verständliche erste Reaktion. Doch dann sollte man weiter nachdenken: über das Motiv, die Indizien und die russische Reaktion nach der Aufdeckung."
    -> oben gibt Thumann zu, daß keine konkreten Beweise vorliegen.
    -> was Thumann gänzlich unterdrückt: was sind denn die 'unkonkreten' Beweise? Oder hat May hier schon etwas ausgeführt außer dem Hinweis auf ein Nervengift aus russ. Produktion?
    -> und GB muß Novichock vorliegen haben oder worauf ist die schnelle Identifizierung ansonsten zurückzuführen?
    -> aber wer hat noch Zugriff auf ein Nervengift aus russ. Produktion? Da wären die USA, welche im Rahmen der Dekontaminierung des Labors in Usbekistan Zugriff auf das Nervengift hatten und zudem der Chemiker Mirsajanow für seinen Wohnsitz in den USA unzweifelhaft den zuständigen US-Behörden in Bezug auf Novichok hilfreich zur Seite stand.

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  4. (Teil 2) Mit Thumann und ZeitOnline in den großen Krieg

    Und weiter steigert sich Thumann: "über das Motiv, die Indizien und die russische Reaktion nach der Aufdeckung. Das Motiv ist unbestreitbar vorhanden. In allen Fällen gibt es ein russisches Interesse, bei den Hackerangriffen in Deutschland ohnehin, aber auch beim Giftanschlag in England."
    -> da wäre Goebbels aber stolz bei soviel Goebbelisierung 2.0 wie von Thumann: Beweise sind egal, nachprüfbare Beweise sind erst recht nichts wert und das Motiv liegt immer nur auf russ. Seite.

    Da paßt es doch gut, wenn die Deutsche Welle ausführt: "EU-Kommission will militä-risches Schengen". Da paßt doch die Artikeleinleitung hervorragend: "Panzer und Truppen sollen künftig schneller quer durch die EU verlegt werden können. Mit Blick auf die zunehmenden Spannungen mit Russland nimmt sich die EU nun eines alten Begehrens der NATO an."
    -> nur gut, daß hier kein Motiv gestrickt wird, um nicht Russlands 'Monopol-Stellung' als Vergifter in Frage zu stellen (da müßte Thumann ja aus seine Geisteshaltung he- rausbrechen, aber wenn die dt. Propaganda im wilhelminischen Kaiserreich und zu Zei-
    ten des Nationalsozialismusses zur Herbeiführung des Krieges ausreichte und der End-
    sieg auch nicht erreicht wurde, warum sollte Thumann mit seinem Kollegen Franken- berger nicht auf den Endsieg im dritten großen Krieg hoffen dürfen?)

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  5. Veser, kein Journalist, sondern eine Propagandaschleuder (1)
    Da durfte sich der zweite `Journalist`der FAZ, Reinhard Veser mit seinem Kommentar vom 06.04.2018 auslassen, Titel: "Moskauer Nebelkerzen"

    Inhaltlich brachte er (erwartungsgemäß) nichts neues, er rührte nur im nicht mehr heißen Brei, um das Propagandafeuerwerk gegen Russland nicht ausgehen zu lassen. Im zweiten Teil seiner Ausführung kam folgendes: "Er hat damit deutlich gemacht, worum es der russischen Führung geht: Sie will die Konfrontation. Der Umgang mit dem Giftanschlag von Salisbury (was auch immer dort genau geschehen ist) steht in einer Kette mit dem russisch-georgischen Krieg vor zehn Jahren und dem Angriff auf die Ukraine. Es ist gut, dass die westlichen Demokratien geschlossen gegen das aggressive Regime Wladimir Putins stehen."

    Zur Rolle von Veser folgende Ausführungen auf wikipedia:
    "Veser vertritt dezidiert konservative Positionen, besonders deutlich in seinem Bereich, der Osteuropa-Politik. Die transatlantische Sicherheitspartnerschaft gilt ihm als Fundament deutscher Außenpolitik" und
    "Veser hält die Grundzüge des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine jenseits aller berechtigten Forderungen nach Darstellung der "Grautöne" für klar erkennbar." und
    "Veser kritisiert, dass die deutsche Debatte über die Ukraine und Russland von Anfang an von einer "bedrückenden Unfähigkeit (oder einem Unwillen) geprägt" gewesen sei, "Schwarz und Weiß, Recht von Unrecht zu unterscheiden". Diese "Wirklichkeitsverweigerung" sei von einer Beschimpfung der Medien als einseitig, voreingenommen und antirussisch begleitet worden."

    Ja im Zuge einer "transatlantischen Sicherheitspartnerschaft" ist Herr Veser sehr gerne bereit, seine Augen vor dem Wirken von Staaten ausserhalb von Russlands zu akzeptieren.
    Bei einer Durchsicht seines `journalistischen`Wirkens stand Russland ganz oben, dann kamen die Ukraine, Polen und Ungarn im großen Abstand.

    Herr Veser spannt seinen Bogen von Salisbury (er hat zwar keine Ahnung, was dort vorgefal- len ist, aber er bläst sich auf), über den russ.-georgischen Krieg (Veser vermeidet hier absichtlich, daß von georgischer Seite die Kampfhandlungen begannen) bis zum Krieg in der Ukraine.

    Vesers Fazit: Russland ist aggressiv.

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  6. Veser - oder wenn Propaganda die Presse ersetzt (2)

    Der Veser akzeptiert, daß sein transatlantischer Partner völkerrechtswidrig in Syrien agiert, dort Militärbasen ausbaut und sich mit der Ausrüstung u. Ausbildung von Dschihadisten befaßt.
    Der Veser akzeptiert, daß sein transatlantischer Partner seit Jahren Drohnenmorde begeht, wobei unschuldige Männer, Frauen u. Kinder sterben.
    Der Veser akezptiert, daß die USA bei den Kämpfen im Jemen aktiv beteiligt sind und Saudi- Arabien unterstützt, wobei die jemenitische Zivilbevölkerung einen hohen Preis zahlt.

    Herr Veser hat eine menschenverachtende Einstellung, denn wenn es um Russland geht packt er das große Propagandageschütz aus.
    Herr Veser hat eine menschenverachtende Einstellung, denn die zivilen Opfer durch die Einsätze von US-Armee und US-Spezialeinheiten sind für Veser zeitrangig, ergo Menschen zweiter Klasse - denn hier kritisch zu reagieren, läßt sich nicht mit dem eingeschlagenen Propagandakurs gegen Russland vereinbaren.Da ist es für Veser besser, wenn diese Menschen in aller Stille von Drohnen zerfetzt werden, von US-Bomben aus den Kampfflugzeugen Saudi- Arabiens getötet werden, sich Krankheiten infolge der Sanktionsmaßnahmen von SA ausbreiten oder große Bevölkerungsteile der Zivilbevölkerung im Jemen an Hunger leiden.

    Vielleicht hat Veser ja noch etwas Courage und kann seinen Kindern gegenüber erklären, warum er dauernd gegen Russland hetzt und warum die Opfer seines transatlantischen Partners nur Opfer zweiten Ranges sind.

    Es ist gut, daß mit Goebbels mit seiner Sportpalastrede aus 1943 der letzte große Propagandist verschwunden ist. Die jetzige Generation mit Frankenberger u. Veser als Verschnitt mit dem Hetzmodus gegen Russland im Modus Goebbles 2.0 ist glücklicherweise (noch) im digitalen Zeitalter nicht übermäßig meinungsbildend im Propagandatakt.

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  7. Und erneut der Westentaschen-Goebbels Propagandagandist Frankenberger
    Überschrift: "Syrien-Kommentar : Neue Dynamik?"
    Einleitung: "Kurz nach den Angriffen vom Wochenende läuft die Kriegsmaschinerie des Assad-Regimes wieder auf vollen Touren – auch, weil sich der Westen nicht mit Russland und Iran anlegen will."
    Und inhaltlich??? "Die EU-Außenminister sprechen von einer neuen Dynamik, die jetzt entstanden sei. Ist das so? Wenn ja, müssten auch Moskau und Teheran davon überzeugt sein – und von der Notwendigkeit, im syrischen Drama ein neues Kapitel aufzuschlagen. Über kurz oder lang müssten sie bereit sein, Assad fallenzulassen. Wann wäre das in ihrem Interesse? Jetzt sind sie dessen Schutzmacht – und letztlich Komplizen bei schwersten Verbrechen."

    Im Westen nichts Neues, bei der FAZ auch nicht.

    Während das Original Goebbels noch im Berliner Sportpalast seine Propaganda sehr erfolg- reich anbrachte, wird Frankenberger seine Propaganda-Gelüste wohl mehr auf dem Toilet- tenbereich der FAZ ausscheiden dürfen.

    Paßt dann allerdings sehr gut zum Image der FAZ: denn wer Frankenberger u. dessen Aus- scheidungen als Verantwortlichen für die Aussenpolitik zu verantworten hat, ist quali- tativ auch nur als Toiletten-Postille einstufbar.





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