Dienstag, 19. März 2013

Journalisten, - der Atlantikbrücke in Treue verbunden

 Hier wurde versucht, anhand der Jahresberichte 2066/2007 bis 2011/2012, der Atlantikbrücke, eine Liste der Journalisten zu erstellen, die bei dieser einflussreichen konservativen Vereinigung von Managern, Militärs, hohen Beamten und Wissenschaftlern ein und aus gehen, und es wird der Frage nachgegangen, wie unabhängig diese Journalisten noch in ihrer Arbeit sein können.

 Journalisten erklären uns die Welt, beeinflussen unsere Meinung, machen Politik. Wer aber erklärt den Journalisten die Welt, beeinflusst ihre Meinung und macht somit Politik? In Berlin gibt es die Hintergrundkreise in denen Politiker mit den Hauptstadtjournalisten kungeln. Gezielt werden bei einem guten Essen und reichlich teurem Rotwein sogenannte Hintergrundinformationen gegeben, unter dem Mantel der Verschwiegenheit Gerüchte gestreut und den Journalisten ein Gefühl der exklusiven Nähe vermittelt.

 Lobbyisten bearbeiten nicht nur Politiker und hohe Beamte, sondern auch die Hauptstadtkorrespondenten. PR-Agenturen liefern fertige Texte in denen sie die Sicht ihrer Auftraggeber verbreiten. Und dann gibt es noch die Vereinigungen der Strippenzieher, Stiftungen, Institute, Center und Konvente.

 Eine der ältesten und auch wohl einflussreichsten Verbindungen von Finanzwelt, Grossindustrie, Militärs, Politik, Geheimdienst und Journalismus, ist die Atlantikbrücke. 1952 von dem Deutsch-Amerikanischen Bankier Eric M. Warburg in Hamburg gegründet hat sie sich die Pflege der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA auf die Fahnen geschrieben. Ihr derzeitiger Vorsitzender ist der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordneter Friedrich Merz.

 In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es in Deutschland ein breites Bündnis gegen eine Wiederbewaffnung und den Beitritt Deutschlands zu einem der bestehenden Militärbündnisse, der Nato und dem Warschauer Pakt. Den Amerikanern war aber, angesichts der sich abzeichnenden Spannungen unter den Siegermächten daran gelegen, Deutschland fest an sich zu binden. Die Atlantikbrücke war einer der Hebel die eingesetzt wurden um die deutsche Elite für sich einzunehmen. Es ging und es geht den Amerikanern aber neben der militärischen Zusammenarbeit vor allen Dingen um den Export ihres Wirtschaftssystems, die angeblich unlösbar feste Bindung der Demokratie an den Kapitalismus.

 Worum es der deutschen Seite bei diesem Deal geht, brachte der ehemalige Vorsitzende der Atlantikbrücke, der Unternehmer Arend Oetker einmal auf den Punkt: "Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben." Das setzt natürlich auch auf dieser Seite des Atlantiks ein gewisses Elitedenken voraus. So kann bei der Atlantikbrücke längst nicht jeder Mitglied werden. Nur auf Empfehlung anderer Mitglieder wird man in den Kreis, überwiegend alter Männer mit dickem Bankkonto oder übermässigem Einfluss auf die Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik, aufgenommen.

 Mit dem Young-Leaders-Programm betreibt die Brücke eine Art Elitebildung in ihrem Sinn. Junge Leute aus Wirtschaft und Politik werden von ihren Mentoren empfohlen und in das Programm aufgenommen. Das diese jungen Streber nicht gerade ein Ausbund an Eigenständigkeit und der Fähigkeit eigenen ungebundenen Denkens sind, versteht sich von selbst. Der Name "Young Leader", also "Junger Führer" gewährt einen Eindruck in die Denkweise der Mitglieder der Atlantikbrücke, egal ob jung oder alt.

 Der Begriff "Elite" ist in den Kreisen der Atlantikbrücke allerdings ein ganz spezieller. So tummelten sich jahrelang geistige Tiefflieger und Aufschneider wie Karl Theodor zu Guttenberg, Patrick Döhring, mittlerweile FDP-Generalsekretär oder Phillip Mißfelder von der CDU bei den verschiedenen Veranstaltungen der Atlantikbrücke im wärmenden Schein der Gunst von Leuten wie Richard von Weizsäcker, ehemaliger Bundespräsident, Jürgen Fitschen, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank oder eines Henry Kissinger bei seinen zahlreichen Besuchen bei der Atlantikbrücke.

 Die selbstverliebten Manager und die in die Jahre gekommenen Alphatiere der Politik halten sich aber nicht nur einen Stall gegelter, karrieresüchtiger "Young Leader", die unselbstsständig und unfähig zu eigenem Denken, dereinst die Geschäfte in ihrem Sinne weiterführen. Sie müssen auch dafür sorgen, dass die öffentliche Meinung in ihrem Sinne beeinflusst wird. Deswegen werden auch immer wieder Spitzenjournalisten, besonders gern von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF zu den Treffen und Reisen der Atlantikbrücke eingeladen. Allein in den Jahren 2006 bis 2012 werden in den Jahresberichten 88 Journalisten erwähnt, davon allein 26 aus dem Bereich der Öffentlich-Rechtlichen. Hier die Liste der Journalistinnen und Journalisten, die dem Ruf dieser undemokratischen, anarchischen Altherrenloge nicht widerstehen konnten, sie birgt sicher ein paar Überraschungen:

Schönenborn Jörg ARD – Chefredakteur WDR-Fernsehen
Deiß Matthias ARD – Hauptstadtstudio
Roth Thomas ARD – Korrespondent New York
Mikich Sonja Seymour ARD – Leiterin der Programmgruppe Inland des WDR - Monitor
Wabnitz Bernhard ARD – Moderator Weltspiegel
Hassel Tina ARD – Studio Washington seit 01.07.2012
Zamperoni Ingo ARD – Tagesthemen, Nachtmagazin
Ehni Ellen ARD – WDR Fernsehen - Leiterin der Programmgruppe Wirtschaft und Recht
Jahn Frank ARD- Korrespondent London
Löwe Rüdiger Bayrischer Rundfunk
Wilhelm Ulrich Bayrischer Rundfunk – Intendant
Schröder Dieter Berliner Zeitung – Herausgeber bis2001, seither Leitartikler, Autor
Schoeller Olivia Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau – Leiterin Ressort Panorama zuvor USA Korrespondentin
Diekmann Kai Bild Zeitung – Chefredakteur
Kessler Katja Bild Zeitung – Klatschkolumne
Blome Nikolaus Bild Zeitung – Leitung Hauptstadtbüro
Kallen Paul-Bernhard Burda Media – Vorstandsvorsitzender
Pleitgen Frederik CNN, davor ZDF, RTL, NTV
Feo de, Dr. Marika Corriera della sera – Deutschlandkorrespondentin
Aslan Ali Deutsche Welle TV
Meurer Friedbert Deutschlandradio – Ressortleiter Redaktion Zeitfunk
Stürmer Michael Die Welt – Chefkorrespondent, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur - Autor
Sommer Theo Die Zeit - Herausgeber, seit 2000 Editor-at-Large
Joffe Josef Die Zeit – Herausgeber
Naß Matthias Die Zeit – Internationaler Korrepondent
Brost Marc Die Zeit – Leiter Hauptstadtbüro
Leicht Robert Die Zeit – Politischer Korrespondent, Kolumnist Berliner Tagesspiegel
Ross Jan Die Zeit – Redakteur
Stelzenmüller Constanze Die Zeit – Redakteurin, Leitung des Berliner Büros des German Marshall Fund seit 2009 Senior Transatlantic Fellow
Klingst Martin Die Zeit – US-Korrespondent
MCLaughlin Catriona Die Zeit Referentin der Geschäftsführung, Zeit online
Heckel Margret ehem. Welt – Welt am Sonntag – Financial Times Deutschland Politikchefin seit 2009 freie Journalistin und Buchautorin
Busse Dr. Nikolas FAZ
Frankenberger Klaus Dieter Frankfurter Allgemeine – Redakteur
Wrangel, von Cornelia Frankfurter Allgemeine Zeitung - Redakteurin
Kammerer Steffi Freie Journalistin schreibt für Stern, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Spiegel online, Park Avenue
Seligmann Rafael Freier Journalist – publiziert in Spiegel, B.Z., die Welt, Bild, Frankfurter allgemeine Sonntagszeitung, Jüdische Allgemeine, Atlantic Times
Herles Helmut Generalanzeiger – Chefredakteur
Schulte-Hillen Gerd Gruner und Jahr – Bertelsmann bis 2003
Innacker, Dr. Michael J. Handelsblatt – stellvertr. Chefredakteur
Steingart Gabor Handelsblattgruppe – Geschäftsführung
Klasen-Bouvatier Korinna Jungle World
Ippen Dr. Dirk Münchner Merkur – Verleger
Marohn Anna NDR – Persönliche Referentin von Intendant Lutz Marmor
Diehl Julia NDR – Redakteurin
Bremer Heiner ntv – Moderator „Das Duell“, Stern Chefredakteur
Kolz Michael Phoenix - Leiter Redaktion Ereignis 2 – Stellvertr. Programmgeschäftsführer
Augter, Dr. Stefanie Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, Brüssel, Pressesprecherin Familienministerium, Wirtschaftswoche, Handelsblatt
Arnold Tim Pro-Sieben-Sat-1 - Senior Vice President Political Strategy der ProSiebenSat.1 Group
Schremper Ralf ProsiebenSat1 - CFO Digital & Adjacent
Ebeling Thomas ProSiebenSat1 Vorstandsvorsitzender
Procházková Bára Respekt, Zeitschrift Tschechien
Krauel Thorsten Wilhelm Rheinischer Merkur – Ressortleiter Innenpolitik
Ulbrich Sabine Sat 1 – N24 Korrespondentin Washington
Ridderbusch Katja schreibt aus Atlanta für Welt Handelsblatt Spiegel online, Deutschlandfunk, WDR, The European
Stuff Eckhard SFB Ausbildungsleiter, RBB Kulturradio
Hoffman Christiane Spiegel – Leiterin Hauptstadtbüro, FAZ
Hujer Marc Spiegel online
Trautmann Clemens Springer Verlag – Büroleiter Döpfner
Klaeden von Dr. Dietrich Springer Verlag – Leiter Regierungsbeziehungen
Döpfner Mathias Springer Verlag – Vorstandsvorsitzender
Gloger Katja Stern – Korrespondentin, Washington – Ehefrau von Georg Mascolo, Chefredakteur Spiegel
Gohlke Reiner Maria Süddeutsche - Vorsitzender der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlags bis 2000
Wernicke Christian Süddeutsche – US-Korrespondent
Klüver Reymer Süddeutsche – USA-Korrespondent
Kornelius Stefan Süddeutsche- Leiter Ressort Aussenpolitik
Dewitz von Ariane Tagesspiegel
Schäuble Juliane Tagesspiegel
Marschall, von Christoph Tagesspiegel – Korrespondent Washington – Kommentator Deutschlandfunk, Deutschlandradio, Cicero, Atlantic Times
Rohwedder Cecilie Tagesspiegel – Redakteurin
Rimscha, von Robert Tagesspiegel bis 2004, FDP, 2011 Botschafter Laos
Lehming Malte Tagesspiegel Us-Korrespondent
Görlach Alexander The European – Herausgeber
Karnitschnig Matthew Wall Street Journal – Büroleiter Deutschland
Kiessler Dr. Richard WAZ – Sonderkorrespondent Aussenpolitik bis 2011, Freier Journalist, Kommentator deutschlandfunk, Deutsche Welle
Hombach Bodo WAZ-Mediengruppe – Geschäftsführer, Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP)
Plättner Anke WDR
Siegloch Klaus-Peter ZDF - Korrespondent Washington, seit 2011 Lobbyist als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) 
Biedenkopf-Kürten Susanne Gabriele ZDF – Europaredaktion
Koll Theo ZDF – Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik
Burgard Jan Philipp ZDF – Hauptstadtstudio, Morgenmagazin
Bellut Thomas ZDF – Intendant
Kampen van Udo ZDF – Leiter Studio Brüssel
Kleber Claus-Detlev ZDF – Moderator Heute Journal
Schmiese Wulf ZDF – Moderator Morgenmagazin
Jobatei Cherno ZDF – Morgenmagazin
Theveßen Elmar ZDF – Stellvertretender Chefredakteur – Leiter Hauptredaktion Aktuelles
Sölch Rudi ZDF – Verwaltungsdirektor


Besonders fällt auf, dass sehr viele Korrespondenten, die von ihren Sendern und Verlagen in die USA entsandt worden sind, in der Liste vertreten sind. Das hat aber durchaus seinen Sinn. So werden so ziemlich alle Korrespondenten, bevor sie ihren Dienst in den USA antreten, zu Treffen der Atlantikbrücke eingeladen. Die Verbindungen der Brücke, besonders zu erzkonservativen Politikern und Think Tanks in den Staaten sind hervorragend.

 Alte Strippenzieher wie Henry Kissinger, Madeleine Albright, Zbigniew Kazimierz Brzeziński und John Kornblum können jenseits des Atlantiks so manche Tür öffnen. Die Berichterstattung ist dann auch entsprechend und zeichnet hier ein Bild von den USA, wie es diese marchiavellischen Machtpolitiker sehen wollen. Die CIA dürfte bei jedem Treffen dieser Journalisten mit amerikanischen Politikern, Wissenschaftlern und Militärs immer mit am Tisch sitzen.

 Wie man in den USA junge deutsche Politiker für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren versucht, das beschreibt Jutta Ditfurth auf Seite 145 ihres Buches "Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen", erschienen im Rotbuchverlag.



 Mit unerfahrenen deutschen Journalisten wird man sicher nicht anders verfahren. Es gibt sicherlich nicht ganz viele Korrespondenten, die sich der freundlichen Inanspruchnahme des US-amerikanischen Geheimdienstes und seiner Tarnorganisationen entziehen können. Schon gar nicht solche Journalisten, die sich schon hier in Deutschland der, nennen wir es etwas zu freundlich: Überzeugungsarbeit, der Herrschaften der Atlantikbrücke unterwerfen.

 Den Lesern und Zuschauern bleibt es überlassen aus der obigen Liste ihre Schlüsse zu ziehen. Sie sollten allerdings der Berichterstattung der Medien, in Zukunft, etwas kritischer gegenüberstehen und so manchem Artikel in den Druckmedien, im Internet oder Filmbeitrag im Fernsehen gründlich hinterfragen.


Kommentare:

  1. Leider musste ich feststellen, dass auf diesen Artikel von einigen rechtsradikalen und verschwörungstheoritischen Bloggs verlinkt wurde.

    Ich distanziere mich von den Inhalten dieser Bloggs auf deren Seiten schon mal "deutsch gegrüsst" wird.

    Der obige Artikel dient in keinster Weise irgendwelchen Spinnereien von einer von den USA besetzten Bundesrepublik, oder irgendwelchen Hasstiraden gegen das amerikanische Volk oder einer Verächtlichmachung des amerikanischen Präsidenten Barak Obama nur wegen dessen schwarzen Hautfarbe.

    Dieser Blogg unterstützt kein braunes Gedankengut.

    Also ihr braunen Spinner, verpisst euch!

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    1. Sorry, das sind keine braunen SPINNER sondern braune EINZELLER! Ihr Hirn, so es bei denen Vorhanden sein sollte ist nur zu körperlichen Grundfunktionen fähig. Die MEHRHEIT der LEBEWESEN auf der Erde haben da weitaus mehr FÄHIGKEITEN! Doch das macht diese braunen EINZELLER auch so gefährlich!

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    3. Persönliche Verunglimpfungen werden hier nicht geduldet.

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    4. der umstand , das deutschland nicht souverän ist bleibt die wahrheit, selbst wenn verirrte verwirrte vom rechten rand so was sagen. empfehle die anstalt vom 26.5.2015

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    5. Nur mal so aus Interesse: Wo fängt bei Ihnen "braunes Gedankengut" an?

      Bei Liebhabern von Volksmusik?
      Bei Mitgliedern in Trachtenvereinen?
      Oder grundsätzlich bei Menschen, die eine gewisse Heimatverbundenheit pflegen?

      Ihre Distanzierung bezieht sich übrigens nur auf rechtsradikale Seiten; was aber ist mit linksradikalen? Oder verlinken die onehin nicht zu Ihnen, weil wiederum die Sie für zu rechts halten?

      Wissen Sie, man sollte nicht über jedes Stöckchen springen, dass einem die politisch Korrekten hinhalten. Dazu gehören auch solche Distanzierungsrituale. Denn es ist so sicher wie das Amen in der (halbleeren) Kirche: Wer das Establishment kritisiert, dem drückt man so oder so die Nazi- oder Spinner-Punze auf die Stirn, selbst wenn der betroffene noch so demokratisch und anständig ist.

      Karin



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  2. Wäre nett, die Liste mit Namen von Journalisten aus Österreich und der deutschsprachigen Schweiz zu erweitern. Also ein Gesammtbild der deutschsprachigen Berichterstattung.
    Grüße aus Ösistan. :)

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  3. Danke für diesen Artikel.Reicht dieser Hintergrund aus, um in D die "politisch korrekte" Denke zu schützen?

    Die Abgrenzung von rechtsradikalen und verschwörungstheoretischen Blogs ist wichtig, gerade jetzt, wo die die Wallstreet (nicht das amerikanische Volk)als Finanzierer des ersten Roten und Braunen Staates der Welt identifiziert wurde und Gregor Gysi in mehreren Statements zu Snowden vorschlug, das Besatzungsstatut abzuschaffen und souverän zu werden.

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  4. Danke für den informativen Artikel! Ich habe mir erlaubt, ihn auf meinem kleinen propagandaschau-Blog zu verlinken. Hoffe das geht in Ordnung und weiter so!
    propagandaschau-wordpress.com

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  5. Sehr aufschlussreicher Artikel, danke!

    PS: Spelling; das Wort ist "()...machiavellischen...()"

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  6. Was macht man mit so eine info, auf jedem danke erst, schone gr.

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  7. Es bräuchte eine alternative Transatlantikbrücke,vielleicht auch eine deutsch-amerikanische Partei, die mal vorrangig wieder unsere Menschenrechtsvorstellungen in den Blick nimmt und versucht, auf diesem Gebiet Lobbyarbeit zu machen.

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  8. @Anonym 17:37: Sehr gute Idee, die weiterverfolgt werden sollte. Unabhängige Künstler, Intellektuelle, Blogschreiber und NGO-Aktivisten könnten sich zusammentun und etwas in der Art auf die Beine stellen.

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  9. Na, das war wohl zuviel Wahrheit, die ich dir heute nacht geschickt habe. Hast ja leider wieder alles gelöscht. Aber so ist es nun mal.
    Lieben Gruß

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    1. In diesem Blog werden grundsätzlich keine antisemitischen und faschistischen Kommentare geduldet. Auch nicht wenn sie sich ein scheinwissenschaftliches Mäntelchen umgehängt haben. Auch wünsche ich von Menschen, die derart widerliche Ansichten vertreten, nicht geduzt zu werden. Bitte unterlassen Sie weitere Kommentierungen.

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  10. Die Abgrenzung ist sehr wichtig ! Gut so ! Die braunen Heerscharen nutzen wirklich alles, um ihre Ideologie logisch und richtig erscheinen zu lassen. Grüße

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  11. Soso. Lispelkönig Wulf Schmiese also auch...dacht ichs mir.

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  12. ... erzkonservativen Politikern und Think Tanks ...

    Weniger inhaltslose Kampfbegriffe und mehr Seriösität täte diesem Blog gut. Madeleine Albright und Zbigniew Brzeziński sind Mitglieder der demokratischen Partei und die ist mit Sicherheit nicht erzkonservativ.

    Aber in deiner Welt sind die Bösen wohl immer verkappte Rechte.

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  13. Hallo W.J.
    leider kann ich keine Kontakt-Mail in Ihrem Blog finden. Ich habe einen Zugang zu Namenslisten erhalten, welche Journalisten bei der Atlantik Brücke (inkl. Young Leader - Konferenz-Teilnehmer) sind bzw. waren.Ich würde mich gern mit Ihnen kurzschließen wollen und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich bei mir per PN (https://www.blogger.com/profile/17609597042953338599) melden könnten. Vielen Dank Olaf Kretschmann

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  14. Nach diesem Artikel kann ich nun wenigstens nachvollziehen, warum auf Zeit online so rigoros gelöscht / zensiert wird, sobald harte, kritische Kommentare über unsere Regierung oder große Personengruppen (Frauen, Männer, usw ... somit keine Beleidigung) gepostet werden.

    Können Sie mir eine deutsche Zeitung empfehlen, welche nicht in diesem scheinheiligen Sumpf mitspielt?

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    1. "Können Sie mir eine deutsche Zeitung empfehlen, welche nicht in diesem scheinheiligen Sumpf mitspielt?"

      Aber sicher: Das Hintertupfinger Tageblatt !

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  15. Doch, ich würde Compact-Online.de empfehlen. Da wird Tacheles gesprochen!

    Und das neue Buch Gekaufte Journalisten ist sehr zu empfehlen. Darin werden die Verknüpfungen Deutscher Massenmedien mit US Atlantiker Vereinen und der NATO aufgedeckt.
    Auf Amazon ein Bestseller Politik Platz 1, aber in sämtlichen Medien totgeschwiegen! Verständlich warum...

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  16. Von der Madsack-Gruppe scheint niemand dabei zu sein. Gilt sie mit ~900.000 Zeitungen im norddeutschen Raum schon als womöglich schon als Klitsche oder läßt der sozialdemokratische Einfluß dies nicht zu?

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  17. Werte oder werter W.J: Eine gute Arbeit. Sie führt das fort, was Lobbycontrol vor sieben Jahren begann, wir vor vier Jahren fortsetzten, als es um die Offenlegung der Teilnehmerlisten der so genannten Bilderbergkonferenzen giing. Bis zu diesem Zeitpunkt, 2010 wurden derlei Berichte als Spinnereien von Verschwörungstheoretikern abgetan. Unser Ziel war es, diese Thematik aus diesem Milieu heraus zu holen. Wir, das waren vor vier Jahren ein Netzwerk britischer Investigativjournalisten, in Deutschland die Thüringer Allgemeine, die Frankfurter Rundschau, das Portal TheIntelligence sowie das von mir verantwortete Mittelhessenblog. Meine Veranlassung, damals auf dieses Thema zu gehen, war die vermutete Verbindung hessischer Spitzenpolitiker zu den Bilderberg-Kreisen. In diesem Zusammenhang stellte sich heraus, das damals auch der auf Ihrer Liste geführte Matthias Naß, damals stellvertretender ZEIT-Chefredakteur als Schriftführer zum engeren Koordinationskreis der Bilderberger gehörte. Inzwischen gibt es mit Cahoots indes ein Werkzeug, mit dem man mit der Zeit herausfinden kann, welcher Journalist mit wem in Verbindung steht. Ich kann allerdings nur warnen, dies alles zu pauschalisieren. Und letztlich ist es Aufgabe von Journalisten zu beoachten. Deswegen hält man den Kontakt. Man muss der Gefahr widerstehen, sich instrumentalisieren zu lassen. Am Ende ist man als Journalist dazu "verdammt", allen Organisationen, Bünden, Vereinen, über die man schreibt, fern zu bleiben. Und falls sich diese Distanz nicht vermeiden lässt und es sich kein anderer findet, der berichten kann, dann gebietet es eigentlich das eigene Berufsethos diese Verbindung offen zu legen. Nur so kann man am Ende wieder den gegenwärtigen Zeitgeist bannen, der in Journalisten zunächst einmal "Systemschreiber" sieht. Das Gegenteil davon ist dann "der Schmierfink", der unverschämterweise dann gerade mal keinen "schönen Bericht" schreibt.....Eine persönliche Anmerkung habe ich dennoch: Ich trete mit offenem Namen an. Sie dagegen benutzen ein alle möglichen Namen bedeuten könnendes Kürzel als Erkennungszeichen. Das widerspricht indes auch dem Geist, den Sie mit dieser Liste einfordern. Mit bestem Gruß, Christoph v. Gallera, Mittelhessenblog

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  18. Interessant diese Liste, von einigen der Medienvertreter wußte oder – mindestens – erahnte man das schon. Ob sie nun alle auch die entsprechende Richtung verteten mag noch mal dahin gestellt sein. Zumindest sind dort einige Namen darunter, bei denen ich dann doch etwas geschockt bin, wie bei Sonia Mikich. Sie hatte ich eigentlich für eine integere Vertreterin ihres Fachs gehalten. Nun muß man auch auf ihre Produkte mit anderen Augen schauen. Aber was da in ihrem Ressort abgeht kann man auch feststellen, wenn man sich diesen Link anschaut
    http://blog.fdik.org/2014-12/s1417951715#readon
    fff.
    Dass auf dieser Liste auch Mitarbeiter vom Deutschlandfunk auftauchen, mein ehemals bevorzugter Radiosender, wundert mich inzwischen auch nicht mehr bei dieser einseitigen Propagandaschlacht, die der Sender veranstaltet seit geraumer Zeit...
    Trotzdem interessiert mich aber auch die Herkunft dieser Namensliste. Das finde ich wichtig, um einigermaßen den Hintergrund der Informationen einschätzen zu können, mit denen ich es zu tun bekomme. Egal auch wofür oder -gegen es geht. Ist das irgendwo nachzulesen, auf offiziellen Wbseiten u.ä. etc.?

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    1. Wie oben im Post bereits erwähnt, stammen die Namen auf der Liste aus den offiziellen Jahresberichten der Atlantikbrücke, die auf der Internetseite der Brücke als PDF veröffentlicht wurden und dort auch noch bereitstehen. Einige wenige stammen auch aus den, ebenfalls offiziellen und im Internet veröffentlichten, Jahresberichten der amerikanischen Schwesterorganisation der Atlantikbrücke, dem American Council on German Relations.

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    2. Hab gerade die letzten beiden Jahresberichte "gefilzt" + dort keine Liste gefunden - wohl aber Namen im Text versteckt. Ist die Liste so erarbeitet worden? Jedenfalls ist auch Richard von Weizsäcker dabei - als Ehrenvorsitzender.
      Andererseits gibt es auf der Seite auch ein Login für "Insider". Kommt die Liste etwa daher?

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    3. Die Liste ist von mir aus denen im Text "versteckten" Namen erarbeitet worden, eine Arbeit von mehreren Tagen. Richtig ist dass Richard von Weizsäcker, einer unserer besten Bundespräsidenten, Ehrenvorsitzender der Brücke war. Von Weizsäcker war aber auch einer der ganz großen Strippenzieher in den atlantischen Netzwerken.

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  19. In Sachen öffentlich rechtlicher Rundfunk gibt's eine schöne Sache:

    http://www.publikumskonferenz.de/forum/

    Formale Programmbeschwerden können die nämlich nicht einfach in den Papierkorb werfen. Siehe Beitrag:
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-harth/-das-finde-ich-furchtbar-ard-kapituliert-vor-der-kritik-eines-zuschauer-vereins.html#more

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  20. Respekt vor der Arbeit an der Zusammenstellung der Atlantiker-Journalisten. Leider ist ja auch die halbe Regierung inkl. Bundespräsident und Teile der Opposition Mitglied in diesem neoliberal geprägten Club. Die Bürger spüren den daraus resultierenden Meinungsjournalismus ja schon intuitiv. Unter der Tarnkappe der "Wertegemeinschaft" ist es das Ziel der Atlantiker, die soziale und rechtsstaatlich beschränkte Marktwirtschaft in eine neoliberal-kapitalistische umzuformen. Da wurden ja schon Fortschritte gemacht, und es geht weiter: TTIP lässt grüßen...

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  21. Also Herr Autor, was wollen Sie mit diesem durchaus lesenswerten und informativen Artikel denn bezwecken, wenn Sie sich gegen die Inanspruchnahme durch Ihnen nicht genehme Blogs wehren? Es steht jedem frei, Sie bei Quellenangabe zu zitieren, es sei denn Sie haben es ausdrücklich augeschlossen. Sie haben den Artikel doch ebenfalls mit einem bestimmten Ziel geschrieben, nämlich dem, offen zu legen, wer mit wem gedanklich, qua gemeinsamer Gehirnwäsche - vulgo Reisen und teuren Einladungen zur Unterweisung in richtiger atlantischer Denkweise -, Weisungen oder durch dringende Empfehlung und ggf. auch in wirtschaftlicher Abhängigkeit verbandelt ist.
    Daraus diesen bestimmten Personen/Journalisten, die offensichtlich und nachweislich trotz besseren Wissens, immer wieder in das gleiche Horn stoßen und Halbwahrheiten bis hin zu dreisten Lügen verbreiten, Gefälligkeitsjournalismus zu unterstellen, ist doch naheliegend. Es würde aller allgemeinen Lebenserfahrung entgegenstehen, dies anders zu sehen.
    Ebenso naheliegend ist es, wenn Journalismuskritiker, welche sich dieser, sich zwingend aufdrängenden Denkzusammenhänge aufgrund Ihres Artikels bedienen, sich ihrerseits des journalistischen Stilmittels der Überspitzung bedienen und daraus folgern, dass die hier genannten Personen eine hohe Affinität zur auch so genannten Lügenpresse haben, bzw. dieselbe sind. Denn das Wort Lügenpresse beschreibt ja nur mit einem schlagenden Wort, was hier im Raume steht, Lügen statt abwägendem Journalismus, der stets beide Seiten der Medaille beleuchtet, und zwar so objektiv, wie es seine Mittel erlauben.
    In anderen Bereichen erfüllt das, was hier unter dem verharmlosenden Rubrum harmloser Einflußnahmemöglichkeit durch die Atlantikbrücke subsummiert wird, durchaus den strafbewehrten Tatbestand der Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung - vulgo Bestechung genannt.
    Sie raten den Medienkonsumenten in Ihren Schlusssätzen doch selbst zur Vorsicht vor journalistischen Elaboraten, die viel mit Vordenken für das zu beherrschende, dümmliche Publikum und wenig mit journalistischer Qualitätsarbeit zu tun haben.
    Manche formulieren eben spitzer als andere. Und wenn sie hier irgendwelche Blogs als Ekelbeispiele anführen, dann möchte ich Ihnen einmal die verbalen Entgleisungen unserer Politschreihälse wie dem NRW-Innenminister Jäger, dem BJM Maas und sogar der BK'in gegen die friedlichen Pegida-Demonstranten auf Basis Art. 5 GG ins Gedächtnis rufen. Wer so mit Bürgern und deren demokratisch geäußerten Meinungen umgeht, muss sich über Radikalisierungen auf der andern Seite nicht wundern.

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  22. Hahahaha - gute Liste - bitte Backup davon - denn es wird eine Endzeit geben aber keine biblische sondern irgendwann eine journalistische :-) Ich möchte nicht in ihrer Haut stecken - wenn die dann mal dem Volk zum Frass vorgeworfen werden und das werden diese Chef dieser Bande bestimmt um ihre eigene Haut zuerst retten - dann wirds echt ungemütlich für all diese Lügner und Propagandahelfer! Ich frage mich immer wie überhaupt schlafen können in dem Gedanken das mann sö böswillig die Leute hinters Licht führt und seine eigene Landsleute verärt und das für Geld und Macht? Traurig traurig.....

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