Samstag, 6. Juni 2015

ZDF-Heute und Reporter Armin Coerper im Kriegsmodus gegen "die Russen"

 Das ZDF schraubt weiterhin an der Kriegsbereitschaft der Deutschen, die trotz aller Bemühungen der Mainstreammadien in den letzten Jahren, weiterhin gen Null tendiert.

 Dafür halten es die Macher für nötig, mit Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin einen Popanz aufzubauen. Waren die Mainzelmännchen, die heutzutage mit Stahlhelm und Knarre anstatt mit den albernen Zipfelmützen treffender abgebildet wären, noch am Montag den "Forensikern" von Bellingcat, einer Ansammlung von gescheiterten Existenzen auf den Leim gegangen, so produzierten sie in der "heute"-Sendung am Mittwoch, selbst eine Kulisse für die immer wieder in Variationen aufgeführte "German-Angst".

 Russische Militärmaschinen über dem Baltikum, jederzeit bereit die kleinen, aber höchst aggressiv agierenden Staaten Estland, Lettland und Litauen zurück in die Grenzen des russischen Großreichs zu bomben.
"Wir sind an Bord einer Militärmaschine und steigen auf in den Himmel über dem Baltikum. Dieser Luftraum wird abwechselnd von Natopartnern überwacht, weil die baltischen Länder selbst keine Kampfflugzeuge besitzen. Und genau um die, wird es bei dieser Übung gehen."
Ähh--?

 Es geht um Kampfflugzeuge, die die baltischen Staaten nicht haben, die es also gar nicht gibt? Der erste Gedanke ist, der Mann redet irre. Nach etwas Nachdenken erkennt der aufmerksame Zuschauer, dem Mann ist ein freudscher Versprecher unterlaufen. Es geht um das Verlangen der baltischen Staaten, sie endlich mit Kriegsspielzeug zu versorgen. Kriegsspielzeug, dass man den baltischen Cowboys bisher mit Recht verweigert hat. Coerper und das ZDF legen sich nun dafür ins Zeug. Streng nach dem Motto: Es bedarf nur eines Schusses um ein Pulverfass zur Explosion zu bringen. Und wer wäre geeignter als die baltischen Nationalisten um diesen Schuss abzugeben - aber dafür brauchen sie Waffen.

Für dieses hehre Ziel begibt sich ZDF-Reporter Armin Coerper, höchstselbst, in eine Natomaschine, die die russischen Invasoren darstellen soll:
"Unser Flugzeug hat seine Kennung abgeschaltet und dringt jetzt in den finnischen Luftraum ein. Wir sind jetzt auf keinem Radar mehr zu identifizieren."
Das ZDF im Kriegsmodus. Reporter Armin Coerper macht uns den Russen
Coerper nimmt es nicht so genau:
„Wir sind heute die Russen."
Wenn Coerper rassistisch eifert, dann kommt ihm schon mal einiges durcheinander. So stellte er dem deutschen Fernsehpublikum Ivan Mantschur aus Kiew vor, einen ehemaligen angehörigen der Waffen-SS Galizien, die auf Seiten Hitlers zehntausende Polen und Ukrainer hinmetzelte, als Opfer stalinistischer Gewalt vor. Nicht die russische Luftwaffe, nicht russische Jets, nein die Russen in ihrer Gesamtheit: Coerper lässt seinen rassistischen Ressentiments freien Lauf.
"Denn die sind hier oben oft unterwegs, ohne Kennung. Seit der Ukraine-Krise immer öfter. Vierhundert mal war diese Übung im letzten Jahr Wirklichkeit."
 Man muss schon ein geschichtsloser, verantwortungsloser, Reporter sein, der sich für keine Lüge zu schade ist, um solch eine Behauptung aufzustellen. Coerper lügt ohne rot zu werden, wenn er behauptet russische Flugzeuge hätten im letzten Jahr vierhundertmal den Luftraum der baltischen Staaten verletzt. Die "Russen", um im Coerperschen Terminus zu verbleiben, haben stets nur im internationalen Luftraum operiert. Coerper stört dieses kleine Detail nicht. Er muss seine Brötchen verdienen und wer die Musik bezahlt, der bestimmt was gespielt wird.

 Was kümmert schon die Wahrheit. Nicht die russischen Jets, die alles Recht der Welt haben im internationalen Luftraum zu operieren, sondern die Natoabfangjäger, die die russischen Flugzeuge bedrängen sind die Aggressoren. Getreu der obersten Natoregel, dass internationale Abmachungen nur so lange Gültigkeit haben, wie sie dem Westen nutzen, wird auch bei dieser Übung verfahren:
"Unten auf der estnischen Nato-Airbase machen sich Kampfjets auf den Weg um herauszufinden, was es mit uns auf sich hat."



Coerper macht sich wichtig. Er lässt sich vom Kameramann beim Blick aus dem Flugzeugfenster filmen.

"Durch das Fenster sehen wir sie auf uns zukommen."

"Wenn unser Pilot jetzt reagiert und seine Kennung einschaltet, dann ziehen sie ab."


"Tut wer aber nicht. Deshalb werden wir nach unten eskortiert. Die Kampfjets sind mit Raketen ausgestattet, falls wir nicht mitspielen würden."

Coerper zeigt den "Russen" schon mal, was ihnen blüht wenn sie sich nicht beugen

 Der Befehlshaber der US-Luftstreitkräfte in Europa, General Frank Goren klärt uns auf:


"Die Russen fliegen immer häufiger."
Interessant wie die Sprache des US-Generals und die des deutsche Reporters Coerper sich doch gleichen: Es sind "Die Russen"!
"Deshalb brauchen wir mehr Flugzeuge, die darauf antworten."
Die Katze ist aus dem Sack. Hatte Coerper es nicht schon vorweggenommen?
"weil die baltischen Länder selbst keine Kampfflugzeuge besitzen. Und genau um die, wird es bei dieser Übung gehen." 
Wie sich das trifft,  ein deutscher Fernsehreporter, eine deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt und ein US-amerikanischer General, vereint in dem Bestreben, ein winzig kleine Region auf dieser Welt so mit Waffen vollzustopfen, dass sich irgendwann ein Schuss lösen muss, auf den dann natürlich "zurückgeschossen" werden muss, wenn auch nicht gerade um 5 Uhr 45.

 Mehr Waffen, Flugzeuge, Raketen Panzer, - egal! Dieser Meinung ist auch, wen hätte es gewundert, der estnische Verteidigungsminister Sven Mikser:

 "Wir brauchen eine Lösung und nicht monatliche oder jahresweise Unterstützung. Denn Russland wird für uns ein aggressiver Nachbar bleiben."
"Doch die Nato will noch keine Truppen hier stationieren um Russland nicht unnötig zu reizen. "
Feige Politikerbande. - Zum Glück gibt es aber Armin Coerper und das ZDF.

Alle Bilder Screenshots ZDF

Kommentare:

  1. Zwangspropaganda endlich abschaffen!

    Öffentlich-rechtlichen Rundfunk privatisieren. Kim Il Sung-Style beenden.

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  2. > Bellingcat, einer Ansammlung von gescheiterten Existenzen

    Hört, hört. Wer derart große Töne spuckt, sollte dann aber auch die Größe aufbringen, seiner Leserschaft kundzutun, womit er höchstselbst seine Brötchen verdient. Welche Ausbildung haben Sie genossen, Herr Jungmann? Was machen Sie beruflich? Eliot Higgins dürfen Sie gerne als gescheiterte Existenz bezeichnen, wenn Sie selbst keine sind. Um es klar zu sagen: Ich käme nicht im Traum auf die Idee, "Bürgerjournalisten" gescheiterte Existenzen zu nennen - ganz gleich, ob es sich dabei um Sie oder Higgins handelt. Im Gegenteil: Obwohl ich von dem, was Sie posten, inhaltlich fast nichts teile, ziehe den Hut vor der Hartnäckigkeit, mit der Sie hier bloggen. Zurück zum Thema:

    Putin heute in der „Corriere della Sera”: "Nur ein kranker Mensch kann sich vorstellen, dass Russland aus dem Nichts Mitglieder der Nato angreift."
    http://www.bild.de/politik/inland/g7-gipfel/so-funktioniert-die-putin-lobby-im-netz-41220488.bild.html

    Ein sehr aufschlussreiches Statement. Putin kann sich demnach Angriffe auf Nicht-NATO-Mitglieder sehr wohl vorstellen. Kein Wunder also, dass die Ukraine und Georgien die NATO-Mitgliedschaft anstreben.

    Putin weiter: "Es gibt keinen Grund, vor Russland Angst zu haben.”
    http://www.bild.de/politik/inland/g7-gipfel/so-funktioniert-die-putin-lobby-im-netz-41220488.bild.html

    Blanker Hohn. Einfach mal bei den Krimtataren nachfragen, deren einziger unabhängiger TV-Sender in Sewastopol geschlossen wurde.

    Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim sendet der einzige unabhängige TV-Sender der Krimtataren nicht mehr. Sein Gründer Lenur Isljamow sagte, die russischen Behörden hätten ATR die Sendelizenz verweigert. Nach der Annexion mussten alle Medienunternehmen auf der Krim russische Lizenzen beantragen. Der Sender begleitete vor einem Jahr kritisch die russische Annexion der Krim und blieb auch danach eine russlandkritische Stimme.
    http://www.tagesschau.de/ausland/krimtartaren-sender-103.html

    Herr Jungmann, vor 7 Monaten gingen vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise gleich zwei deutschsprachige Nachrichtenportale an den Start, die hundertprozentige Töchter des staatlichen Medienkonzernes Rossija Sewodnja sind. Es handelt sich um „RT Deutsch“ und „Sputnik DE“. Beide warten täglich mit überzogenen oder schlichtweg gelogenen Geschichten über den Westen auf; über beide haben Sie hier bislang kein Wort der Kritik verloren. Und ausgerechnet SIE werfen der "Systempresse" Unausgewogenheit in der Berichterstattung vor? Sorry, aber das macht keinen Sinn IMO.

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    1. Wolfgang Wilhelm7. Juni 2015 um 13:18

      "Putin heute"
      Egal was noch auf das Wort Putin folgt: dahinter steckt die Behauptung, man müsse automatisch für Putin sein, wenn man Russland nicht bis zur letzten Patrone bekämpft. Quasi: du bist nicht der Feind meines Feindes? Dann bist du auch mein Feind. Und genau mit diesem Unfug geht es weiter:

      "Putin kann sich demnach Angriffe auf Nicht-NATO-Mitglieder sehr wohl vorstellen."
      Wenn ich sagen würde: "Nur ein kranker Mensch kann sich vorstellen, dass ich aus dem Nichts Herrn Jungmann angreife." - würden Sie dann daraus schließen, dass ich *Sie* bedrohen würde?

      "Kein Wunder also, dass die Ukraine und Georgien die NATO-Mitgliedschaft anstreben."
      Komisch: nach der Logik müssten Russland aber ausgerechnet mit den Nicht-Nato-Staaten die größten Probleme haben...
      Es ist aber genau umgekehrt: das Baltikum, Polen sowie potentiell Ukraine/Georgien - man will dort mehr Waffen stationieren, daher braucht es dort einen Feind.

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    2. Ihr Beitrag, Jewgeni, nötigt mich zu antworten...
      Ehrlich selten derartigen Schwachsinn gelesen, außer fast täglich in der "Wahrheitspresse", die ich aber seiot längerer Zeit nicht mehr konsumiere..
      Sind Sie vielleicht ein sog. "Nato-Troll"?

      PS: Muss leider "anonym" posten, da ich im Jahre 2 nach Snowden keinerlei Googel-Akkount habe..

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  3. Was wûrden wohl die „Brandenburger” (Wikipedia) dazu sagen.....mit dem zweiten sieht mann besser???????

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  4. was kritisieren sie jetzt eigentlich genau? dass der zdf-heini unsauber arbeitet und übers ziel hinausschießt (sic) oder dass estland um luftnahunterstützung bittet? mir scheint beides. folgendes müssen sie dabei bedenken. in estland leben 380.000 russen; das sind immerhin 28 prozent der gesamtbevölkerung. zum vergleich: in der ukraine liegt der anteil der russischen bevölkerung bei "nur" 17,3 prozent (8,4 mio.). mit ein bisschen phantasie kann man sich daher leicht ausmalen, dass der estnische präsident ilves und sein premier rõivas mit einigem fug und recht sorgen hegen, wenn sie die ereignisse in der ukraine sich vergegenwärtigen.

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    1. Nein, ich hatte mehr an „Grund und Ursache” gedacht. Schônen Sonntag

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    2. Wolfgang Wilhelm7. Juni 2015 um 13:01

      @Anonym: Sie wollen ein ethnisch reines Estland? Wollen Sie das wirklich?

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    3. @anonym zu ihren Sorgen bezüglich der russischen Minderheit einige Grundsatz-Bemerkungen:

      Ldt. Wikipedia sind 68.9% der Gesamtbevölkerung ethnische Esten und 28,7 ethnischen Russen etc.
      Daraus ergibt sich ein Verhätnis von ca. 10:4,2 also auf 10 Esten kommen mehr als 4 Russen.
      Selbst in der Hauptstadt Tallin wo 45% der Einwohner keine ethn. Esten sind, gibt es keine russischen Straßenschilder, Behördenhinweise etc. Russische Schriftsprache existiert praktisch nicht im öffentlichen Raum.
      In den Behörden, am Gericht in allen öffentlichen Institutionen wird nur Estnisch gesprochen, wer nicht perfekt estnisch kann, braucht einen Dolmetscher.
      Mehrisprachigkeit, wie in westlichen Demokratien (Kanada, Spanien, Großbrittanien, Deutschland (Sorben), Schweiz, Italien etc die Regel, ist in Estland tabu.
      Selbst der estnische Sprachanteil an den wenigen privaten russischsprachigen Schulen wurde per Gesetz auf 60% hochgeschraubt.
      Nur eingebürgerte Einwohner Estlands dürfen im öffentlichen Sektor (der mit Abstand größte Arbeitgeber) arbeiten.
      Die Hälfte aller ethn. Russen sind bis heute nicht eingebürgert !!
      Das Armutsniveau der ethnischen Russen ist doppelt so hoch wie die der ethn.Esten.

      Seit der Anfrage des EU Abgeordneten Efstratios Korakas 2003 hat sich eigentlich nichts verändert.

      http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=CRE&reference=20031120&secondRef=ANN-01&language=DE&detail=H-2003-0711&query=QUESTION

      "In Lettland und Estland, wo jeweils 45 bzw. 35% der Bevölkerung russisch-sprachig sind, werden eklatante Verletzungen der grundlegenden Bürgerrechte beobachtet. Vor allem wird den
      russisch-sprachigen Bürger das Recht aberkannt, die Staatsbürgerschaft des Landes anzunehmen, in dem sie und ihre
      Vorfahren geboren sind - bzw. lange Jahrzehnte gelebt haben -, auch wenn alle diese Staatsbürgerschaft wünschen. Damit wird diesen Bürgern auch die Möglichkeit genommen, am politischen Geschehen des Landes teilzuhaben...."

      Die fadenscheinige Antwort der EU Kommision

      "... Insbesondere die nationalen Gesetze dieser künftigen Mitgliedstaaten der EU in Bezug auf die Zuerkennung der Staatsangehörigkeit, die Regelung der Wahldurchführung und die
      Vereinigungsfreiheit werden als den international anerkannten Normen
      entsprechend befunden."

      Eigentlich hätte nach den Regeln der EU/Nato wegen dieser ungeklärten Konflikte ohne Abstellung derselben Estland NICHT Mitglied der o.g. Organisationen werden dürfen, da dadurch Streitigkeiten vorprogrammiert sind. (Was vielleicht nicht ganz unbeabsichtigt war.)
      Fast jeder Fünfte erwachsene Bürger (ca 50% aller ethn Russen) ist nicht wahlberechtigt .
      Selbst, was in den USA selbstverständlich ist, gilt nicht in Estland. Ein dort geborener ethnischer Russe wird nicht automatisch estnischer Staatsbürger. Der Anteil der Nichtbürger beträgt ca. 20% der wahlberechtigten Einwohner. Wenn man sie bei der Abstimmung zum EU-Beitritt (66,9 % Ja-Stimmen der Wahlberechtigten) auch hätte wählen lassen, wäre Estland heute wahrscheinlich nicht in der EU und sicher auch nicht in der NATO.

      Amnesty International weist in seinem Jahresbericht 2010 darauf hin, dass es in Estland immer wieder zu Diskriminierung von Minderheiten kommt.
      Der Europarat drängte Estland wiederholt, Maßnahmen zu ergreifen (zuletzt 2010), die einer Benachteiligung von Minderheiten entgegenwirkten.
      http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Country-by-country/Estonia/Estonia_CBC_en.asp


      Zusammenfassend kann man also zurecht sagen:
      JA die estnische Regierung muß wegen ihrer Apartheits-Politik Angst vor ihren diskriminierten Bürgern haben,
      die viel zu lange schweigend ihre Unterdrückung ertragen.

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    4. @Wolfgang Wilhelm:
      > Sie wollen ein ethnisch reines Estland?
      > Wollen Sie das wirklich?

      was schreiben sie da für einen unsinn! umgekehrt wird ein schuh draus. "das einsammeln russischer erde ist völkischer nationalismus" (heinrich august winkler). es ist doch gerade putin, der die russen heim ins reich holen will (siehe transnistrien, abachsien, südossetien, krim, donbass/novorossiya) und damit ethnische reinheit in den nachbarstaaten befördert.

      @J.F.:
      > ich hatte mehr an „Grund und Ursache” gedacht.

      ich auch. erst als die krim bereits in den fängen des kreml war, kam es zum pogrom an den russen im gewerkschaftshaus von odessa. ukrainische nationalisten wollten mit gewalt einen drohenden domino-effekt verhindern. gewiss war ein deratiger massenmord die falsche wahl der mittel. gleichwohl ist der nationale furor auf seiten der ukrainer zu erklären. die vorstellung, dass auch odessa an russland gehen könnte, ließ so manchen austicken.

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  5. +++ EILMELDUNG +++

    "New York Times": Navy Seals betreiben "globale Menschenjagd-Maschine"

    Jede Armee hat Spezialeinheiten für die besonders harten und schmutzigen Aufgaben. Mitunter verschwimmen dabei die Grenzen zwischen dem, was man nachvollziehbar noch als militärisches Agieren eines Rechtsstaates empfindet, und dem, was hinter dieser Grenze liegt. Team 6, das ab 2001 massiv ausgebaut wurde und durch die Tötung von Osama Bin Laden weltbekannt wurde, habe seine Aktivitäten seitdem weltweit deutlich ausgeweitet, schreibt die "New York Times". Der Auftrag des Seal Team 6: Personen zu finden, die die USA "tot oder gefangen haben wollen". Die Geschichte der Sondereinheit sei eine "heimlicher Tötungen und unklarer Grenzen". Ein befragter Experte bringt es auf den Punkt: "Wenn man auf dem Schlachtfeld nicht weiß, wer du bist, kann man dich auch nicht verantwortlich machen." www.nytimes.com

    Putin lässt das bestimmt auch machen, siehe Nemzow.

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  6. im aktuellen “spiegel” gibt es einen artikel über die russische zeitung “neues burjatien”, die die mutter des in der ukraine verwundeteten russischen armeeangehörigen dorschi batomunkujew interviewte. daraufhin rief der fsb in der redaktion an; die nationale sicherheit sei gefährdet. die seite 16 der zeitung müsse aus bereits gedruckten 50.000 exemplaren manuell herausgeschnitten werden. und so geschah´s. und ausgerechnet mit einem staat wie russland, in dem pressefreiheit mit füßen getreten wird, will der journalist (sic) mathias broeckers ein gemeisames europäisches verteidigungsbündnis aufmachen! herr, schick hirn! meine wachkomatöse omma im heim verfügt über mehr funktionstüchtige ganglien als der dauerkiffende altlinke aus berlin.

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  7. Jewgeni, warum trollen Sie hier nicht unter Ihrem echten Namen? Sie werden ja nicht müde den Namen des des Autors zu erwähnen... Oder ist Ihnen klar, dass "Verschwörung zur Vorbereitung eines Angriffskrieges" eine Straftat darstellt? Eigens erfunden um beim Nürnberger Schauprozess etwas in der Hand zu haben - aber ich kann mich nicht entsinnen wann dieses als Straftatbestand aufgehoben wurde. Und genau das betreibt hier das ZDF. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und wie heisst es doch so schön: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht." Gott sei Dank gibt es immer mehr Menschen die aufwachen, und Sie werden das mit Ihrem Geschwafel nicht verhindern...

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    1. > Jewgeni, warum trollen Sie hier nicht unter Ihrem echten Namen?

      ...schrieb "Anonym."

      muahahaha! you made my day.

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  8. Wie das Datenleck in einer Wiener Anwaltskanzlei zeigt, waren reihenweise prominente deutsche Altpolitiker bereit, sich für die Ziele des Despoten im fernen Kasachstan einspannen zu lassen, für den dortigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew. Für einen Mann, der seit 25 Jahren an der Macht hängt. Dem Menschenrechtsorganisationen vorwerfen, dass in seinem Staat Wahlen manipuliert, die Presse eingeschüchtert, gefoltert wird. Schröder, Schily, Gauweiler und Köhler kümmerte das einen Dreck. Ist es nur Zufall, dass es sich bei den Herrschaften allesamt um Putinversteher handelt? Ich meine nein.

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    1. da hast Du tatsächlich einmal recht, Internettroll Jewgeni.

      Der SPIEGEL ist ja kein "Journalismus", sondern ausschliesslich Instrument von Kampagne.
      Und so werden hier Politiker aufgrund ihrer politischen Einstellung abgeschossen.

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    2. Ja nee, is kla,r die Altlinken Gauweiler und Köhler. Da ist wohl jemandem die Orientierung verloren gegeangen.

      Aber ich hätte da noch zwei Altlinke, den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und unser aller Bundeskanzlerin, Angela Merkel. Letztere war sogar in der DDR Sekretärin für Agitation und Propaganda in der kommunistischen Jugendorganisation FDJ.

      18. Juli 2010
      BK´in Merkel: Herr Präsident, meine Damen und Herren, ich bin heute in der Tat zu meiner ersten offiziellen Visite in Kasachstan und freue mich, dass wir ‑ das beinhaltet die gesamte Delegation ‑ hier so freundschaftlich empfangen wurden.
      Das zeigt auch, dass unsere bilateralen Beziehungen von sehr enger und auch freundschaftlicher Zusammenarbeit geprägt sind.
      http://www.bundeskanzlerin.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Mitschrift/Pressekonferenzen/2010/07/2010-07-18-astana.html

      8. Februar 2012,
      Bundesregierung schließt Abkommen mit Kasachstan
      Merkel hebt den Schatz aus der Steppe
      Nasarbajew hatte angekündigt, er werde insgesamt 50 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Euro unterzeichnen. In Berlin betonte er, Kasachstan wolle sich in Richtung der Europäischen Union orientieren. Neben dem Zwiegespräch mit der Kanzlerin und einer "gemeinsamen Pressebegegnung" standen für Nasarbajew ein Bildtermin und ein Gespräch mit Präsident Christian Wulff im Schloss Bellevue auf dem Programm.
      http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-schliesst-abkommen-mit-kasachstan-merkel-hebt-den-schatz-aus-der-steppe-1.1278456

      28. Dezember 2014
      Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit dem kasachischen Präsidenten Nasarbajew und mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko
      Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am gestrigen Abend jeweils mit dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew‎ und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die Situation in der östlichen Ukraine gesprochen.
      …Die Bundeskanzlerin und die beiden Präsidenten vereinbarten, weiter in engem Kontakt zu bleiben.

      9.Januar 2015
      Die Bundeskanzlerin und die beiden Präsidenten vereinbarten, weiter in engem Kontakt zu bleiben.
      Zu Gesprächen über den Ukraine-Konflikt empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute den kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew in Berlin.
      http://www.stern.de/news2/aktuell/merkel-empfaengt-kasachischen-praesidenten-nasarbajew-2164972.html


      Mittwoch, 29. April 2015
      Bundeskanzlerin Merkel gratuliert dem gewählten Präsidenten der Republik Kasachstan, Nursultan A. Nasarbajew
      Sehr geehrter Herr Präsident,
      zu Ihrer weiteren Amtszeit als Präsident der Republik Kasachstan sende ich Ihnen meine Glückwünsche. Für die Fortsetzung Ihrer verantwortungsvollen Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
      Kasachstan bleibt ein wichtiger Partner für die Bundesrepublik Deutschland. Für den weiteren Ausbau vertrauensvoller, partnerschaftlicher Beziehungen zwischen unseren Ländern, aber auch für die weitere Entwicklung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Zivilgesellschaft in Kasachstan können Sie auf die Unterstützung der Bundesregierung zählen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Angela Merkel
      Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
      http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2015/04/2015-04-29-glueckwunsch-nasarbajew.html

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    3. Ist doch logisch, die Angst der ehemaligen Sowjetrepubliken zu bündeln auf einen gemeinsamen Gegner. So hat das britische Empre seine Macht auf den indischen Subkontinent erlangt und über 100 Jahre aufrecht erhalten. In 50 Jahren wird rückblickend vom Angelischen Zeitalter gesprochen. :-)

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    4. @W.J.:

      > Ja nee, is kla,r die Altlinken Gauweiler und Köhler.
      > Da ist wohl jemandem die Orientierung verloren gegeangen.
      > ich hätte da noch zwei Altlinke

      Haben Sie Tomaten auf den Augen? Ich schrieb "deutsche Altpolitiker". Von links war nicht die Rede.
      Ist das die journalistische Akkurratesse, der Sie sich verpflichtet fühlen? Es macht Ihnen wohl Spaß, unliebsame Kommentatoren unrechtmäßig zu bashen. Ich verlange eine Entschuldigung.

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