Samstag, 14. November 2015

Paris: Der Krieg ist zurück in Europa

 Um es vorweg zu sagen: Meine ungeteilte Anteilnahme gilt den Opfern, den 128 Toten, den fast 200 Verletzten und den unzählbaren Angehörigen der Opfer der Terroranschläge von Paris. Kein politisches Ziel, keine Ideologie ist es Wert, dass dafür Menschen ihr Leben lassen müssen. Jedes Menschleben, dass durch Gewalt ausgelöscht wird, ist ein Menschenleben zu viel.

 Aber haben wir wirklich geglaubt, die Saat der Gewalt, die nun schon seit Jahren ausgebracht wird, würde ausgerechnet hier bei uns in Europa nicht eines Tages aufgehen? Haben wir geglaubt, dass in einer Zeit, in der Jedermann, der genug Geld und genug kriminelle Energie besitzt, um Waffen zu kaufen und um Menschen zu radikalisieren, in einer Zeit, in der mehr Kriege gleichzeitig geführt werden wie nie zuvor, in einer Zeit in der die Güter der Welt ungleicher verteilt sind als je zuvor, wir weiter leben können auf einer Insel der Seeligen?

 Haben wir wirklich geglaubt, wir könnten auf Dauer die Resourcen der ganzen Welt als unser Eigentum betrachten, Urwälder roden um darauf Vieh zu züchten, damit wir täglich Fleisch essen können, die Weltmeere leerfischen, die Böden veröden, das Klima dermassen stören, dass breite Landschaften der Erde zur Wüste werden? Haben wir wirklich geglaubt, das wir die ganze Welt nach unseren Vorstellungen gestalten können, die sozialen Gefüge zerstören, die Menschen entwurzeln, ihnen unsere Wertvorstellungen aufzwingen?

 Hunderte von Jahren haben wir gebraucht, um uns von Unterdrückung und Despotie zu befreien. Von den Völkern der dritten Welt verlangen wir, dass sie diese Entwicklung in 20 - 50 Jahren schaffen. Standards, die wir heute an alle Gesellschaften dieser Erde anlegen sind auch bei uns teilweise noch keine hundert Jahre alt.
  • Der Paragraph 175, der Homosexualität grundsätzlich unter Strafe stellte wurde in der Bundesrepublik Deutschland erst im Jahre 1994 ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Noch 1962 begründete die Regierung Adenauer einen Gesetzentwurf den § 175 STGB:
"[…] Ausgeprägter als in anderen Bereichen hat die Rechtsordnung gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen Damm gegen die Ausbreitung eines lasterhaften Treibens zu errichten, das, wenn es um sich griffe, eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im Volke bedeuten würde.“
         Heute 53 Jahre später verlangen wir von allen Gesellschaften, von allen Kulturen, dass sie
         unsere Einstellung zur Homosexualität teilen.
  • Auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist noch nicht so lange eingeführt wie man glauben mag. Als letztes Land in Europa führte1971 die Schweiz das aktive und passive Wahlrecht für Frauen ein. In Deutschland wurde nach dem verlorenen ersten Weltkrieg das Frauenwahlrecht eingeführt. Noch in den fünfziger Jahren mussten Ehefrauen ihre Männer um Erlaubnis fragen, wenn sie ein Arbeitsstelle antreten wollten.
  • Gewalt gegenüber Kindern als Erziehungsmethode war noch bis weit in die sechziger Jahre gesellschaftsfähig. 
  • Die Todesstrafe wurde erst nach und nach in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg in den Ländern Europas abgeschafft. Die letzte zivile Hinrichtung in der BRD fand am 18. Februar 1949 statt. In der DDR wurde der Hauptmann Werner Teske am 26. Juni 1981 als letztes Opfer der Todesstrafe hingerichtet.
Vergessen wir nicht die Barberei der Nazizeit, die zu Millionen Toten führte. Aber vergessen wir auch nicht die Barberei der Kolonialmächte im 19. und 20. Jahrhundert. Heute sprechen wir hochtrabend von den Europäischen Werten, die es zu verteidigen gelte.

 Dabei kann man wohl kaum von Verteidigung sprechen. Vielmehr führen wir jetzt seit Jahrzehnten einen Angriffskrieg gegen die Länder der dritten Welt. Nicht Vietnam hat die USA überfallen und mit einem Bombenteppich überzogen, nicht Afghanische Truppen haben erst Russland und dann die USA besetzt, nicht der Irak, nicht Libyen, nicht Somalia, Palästina, Sudan, Mali, Elfenbeinküste sind an Europas Küsten gelandet und haben die Menschen hier in Angst und Schrecken versetzt, haben ihre Arbeitsplätze zerstört, ihre Kinder getötet und ihre Frauen vergewaltigt. Wir sind eingefallen in diese Länder, teilweise unter fadenscheinigen Begründungen.

 Libyen hat seine Staatlichkeit verloren, weil wir, Kreuzzüglern gleich, die Menschen angeblich von ihrem Diktator befreien wollten. Der Irak versinkt seit 2003 im Terror, weil das Land angeblich einer Achse des Bösen angehörte. Der Südsudan wurde unter Androhung von Gewalt aus dem Sudan herausgelöst; seitdem herrscht dort ein unglaublich grausamer Bürgerkrieg. Syrien sollte von seinem Diktator Assad befreit werden, obwohl nachweislich der grösste Teil der Bevölkerung für ihn war. Die Liste der westlichen Schandtaten lässt sich praktisch unendlich fortschreiben.

 Haben wir also wirklich ernsthaft geglaubt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen auf diesem Globus sich auf Dauer klaglos der westlichen Hegemonie beugen würde? Viel wahrscheinlicher ist doch wohl, dass der Krieg, den wir in andere Länder getragen haben, irgendwann zu uns zurückkommt. Nun ist er da und wir werden ihn so lange nicht mehr loswerden, bis wir begreifen, dass nicht wir allein bestimmen können, wie die Menschen auf unserer Erde zu leben haben.

 Dieser Krieg wird nicht enden bevor wir begreifen, dass wir alle Völker dieser Erde als gleichberechtigt und gleichwetig anerkennen müssen. Dieser Krieg wird nicht zu Ende gehen, bis wir unsere Truppen, unsere Bomber und Kriegsschiffe zurückziehen aus den Ländern der dritten Welt. Und er wird nicht enden, bevor wir nicht aufhören für uns ein Haus mit mehreren Bädern zu fordern, einen Swimmingpool und bis wir nicht aufhören Unmengen von Wasser zu vergeuden für die Erzeugung und Herstellung unserer Lebensmittel, während in der dritten Welt Kinder sterben, weil sie kein sauberes Trinkwasser bekommen.

 Wir werden begreifen müssen, dass Gewalt immer nur wieder Gewalt gebirt. Wir sollten endlich Frieden schliessen mit der Welt. Dass heisst nicht, dass wir nicht wehrhaft sein sollen, aber auf unserem Boden, in unseren Ländern, nicht im Irak, in Syrien, in Afghanistan.  Unsere Freiheit wird eben nicht am Hindukusch verteidigt sondern verloren. Und wir werden begreifen müssen, dass Terrorismus nicht aus dem Nichts entsteht sondern eine Sache von Aktion und Reaktion ist.

 Allein die Reaktionen der Politiker auf die Anschläge von Paris lässt mich nichts Gutes erahnen. Sie scheinen das Rad der Gewalt und Gegengewalt weiterdrehen zu wollen. So spricht aus den Worten des französichem Staatspräsidenten Francoise Hollande ausschliesslich der Gedanke der Rache, der Vergeltung, die ausgeübt werden soll nicht nur in den Grenzen Frankreichs:
"Weil Frankreich feige, beschämend und gewaltsam angegriffen wurde, wird es gnadenlos sein gegenüber den Barbaren des Islamischen Staates. Wir werden mit allen Mitteln, aber im Rahmen des Rechtes reagieren, auf allen Gebieten, innerhalb und ausserhalb des Landes und in Absprache mit unseren Alliierten, die ebenso im Visier sind."
 Auch die Worte Merkels lassen wenig Hoffnung auf eine nachdenkliche Reaktion auf die Anschläge in Paris. Viel mehr ähneln sie frappierend den Worten des damaligen Kanzlers Schröder nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 in New York, der den USA uneingeschränkte Solidarität zubilligte:
"Dieser Angriff auf die Freiheit gilt nicht nur Paris. Er meint uns alle und er trifft uns alle und deswegen werden wir auch alle gemeinsam die Antwort geben."
Danach kam Afghanistan, der Irakkrieg, Al Quaida, die Terroranschläge von London und Madrid und bei uns die Einschränkung vieler Grundrechte.

 Bundespräsident Gauck sah einmal mehr die Zeit gekommen, den Deutschen klar zu machen, dass sie die Komfortzone nun verlassen müssten:
"Wir Deutsche trauern mit den Familien der Getöteten, wir trauern mit Frankreich. Aber zugleich muss uns bewusst werden: Aus unserem Zorn über die Mörder müssen Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft werden."
 Vielleicht ist es ja auch zu viel verlangt im Angesicht des Terrors in Paris einmal eine emotionslose Analyse des eigenen Handelns zu erstellen. Aber es hilft niemanden weiter, wenn wir jetzt die nächste Umdrehung an der Schraube der Gewalt vollziehen. Es macht keines der Opfer wieder lebendig, sondern produziert nur neue Opfer. Wir sollten jetzt nicht über Rache nachdenken, sondern darüber, welche Möglichkeiten uns bleiben, in Zusammenarbeit mit allen Nationen der Erde eine bessere, friedlichere Welt zu bauen. Machen wir uns nichts vor, wenn wir diese friedliche Welt wirklich wollen, dann ist es zu allererst an uns, zurückzustecken und die Hand zur Versöhnung auszustrecken.

Kommentare:

  1. Diese Sichtweise ist mehr als lächerlich. Seit Jahrzehnten bemüht sich die halbe Welt um Versöhnung, Was hat es gebracht? Paris lässt grüßen. Die Terrorwelle ist nach Europa übergeschwappt. Wollen wir israelische Verhältnisse? Sollen an jeder Kreuzung schwerbewaffnete Sicherheitskräfte stehen? Ist das überhaupt finanzierbar? Nein!!! Solange zwei völlig verschiedene Weltanschauungen sich nicht finden werden, bringt das überhaupt nichts. Um uns alle vor diesen Terror zu schützen sind vorbeugende Maßnahmen notwendig. Es kann nicht sein, dass Terrorverdächtige frei herumlaufen. Es kann nicht sein, dass radikale Hassprediger weiterhin ihr Handwerk betreiben. Es kann nicht sein, dass Waffen und Munition so leicht verfügbar sind. Es kann nicht sein, dass Mitwisser die Gesellschaft nicht warnen.
    Ein Geschwürr lässt sich nicht mit Gebeten und schönen Worten heilen. Es muss aktiv bekämpft werden.

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    1. Die radikalen Hassprediger sind doch dank Unterstützung der USA (Operation Cyclone) erst so mächtig geworden. Saddam Hussein war ein säkular ausgerichteter Herrscher und wurde während des Irak-Kriegs beiseite geschafft. Assad ist ebenso säkular ausgerichtet und trotzdem wurden Rebellengruppen durch genau jene Länder untersützt, die die Menschenrechte allein für sich reklamieren. Sie wissen ja wo derzeit der IS wütet. Natürlich ist es für beide Seiten besser, wenn die Muslime in ihrer Heimat bleiben. Die sind ja nicht freiwillig hier. Aber tun Sie bitte nicht weiterhin so, als wären wir alle unschuldig.

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    2. Entschuldigung, so eine einseitige Sicht, kann nur jemand haben, wer im Westen assoziiert ist, und Ursachen und Wirkung verwechselt. Das einzige was wirklich nicht sein kann, ist, dass der Westen mit gerade einmal 10% der Weltbevölkerung den Rest der Welt als seine Kolonien betrachtet und auch so behandelt. Wie viele Völkerrechtswidrige Kriege hat der Westen bisher angezettelt? Irak wurde auf Grund einer Lüge angegriffen, in der Tat das darf nicht sein, aber der Westen machte es trotzdem? Drohnen Einsätze? dürfen auch nicht sein, interessiert das einen Bürger im Westen? Also der Westen sollte Ursachen und Wirkung nicht verwechseln.

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    3. Man hätte seit 14 Jahren aktiv nicht kämpfen dürfen. Dann gäbe es heute keinen Terror. Immer schön Ursache und Wirkung auseinander halten.

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    4. Und es ist unerträglich wenn solche Hohlbirnen über eine so guten Text meinen ein Urteil abgeben zu können.

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  2. Der Artikel spricht mir aus der Seele er trifft den Nagel auf den Kopf. Solange die sogenannten Europäer sich nicht zu einer eigenständigen Friedenspolitik entschließen können und wollen, wird sich nichts zum Guten wenden. Die USA-Eliten halte ich inzwischen für unbelehrbar. Dort wird man erst ans Nachdenken kommen, wenn der Krieg im eigenen Lande massivst angekommen ist.

    Ich vermag nicht zu erkennen, dass sich "die halbe Welt seit Jahrzehnten um Versöhnung bemüht". Vielmehr werden insbesondere vom derzeitigen Imperium seitdem 19. Jahrhundert "Feinde" gekürt. Ich empfehle das Buch "Die einzige Weltmacht" von Zbigniew Brzezinski, dem langjährigen US-Präsidentenberater zu lesen (Das Buch stammt von Ende der 1990er Jahre und wurde damals vom Fischer-Taschenbuchverlag verlegt. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass das Buch jetzt im Kopp-Verlag neu aufgelegt wurde.) Ebenso sollte man sich z. B. die Veröffentlichungen des Herrn Friedman von STRATFOR ansehen. Dann versteht man das Weltgeschehen erheblich besser.

    Auch die Frage nach dem "cui bono?" (zu deutsch: Wem nützt es?) hilft vielfach bei der Einordnung der Geschehnisse.

    Diese derzeitige, sogenannte Weltpolitik des "Westens" tut unserer Welt nicht gut und wird letztlich allen Menschen schaden.

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  3. Danke.
    Die Arroganz des Westens ist einfach nur noch unerträglich. Wenn ich im Westen in aller Regelmäßigkeit höre, und lese, wenn man von einem feigen Anschlag spricht. Ja, stimmt, aber was sind dann Drohnen Einsätze, und Völkerrechtswidrige Kriege? Hier werden zu sehr Ursachen und Wirkung verwechselt.

    Solange der Westen mit gerade einmal 10% der Weltbevölkerung, den Rest der Welt als seine Kolonien betrachtet und auch so behandelt, braucht sich niemand im Westen, über Terrorismus und Flüchtlinge beschweren. Denn die Ursachen liegen in erster Linie an der imperialen aggressiven Kolonialen Außen Politik des Westens.

    Warum wird denn nicht gegen Waffenexporte im Westen protestiert? Warum nicht gegen Drohnen Einsätze? Warum nicht gegen völkerrechtswidrige Kriege des Westens? Warum nicht gegen Folter und Entführungen durch den Westen? Warum nicht gegen Guantánamo? Die reichen Länder schicken Drohnen, die armen Länder Terroristen?

    Warum nicht gegen die Destabilisierung von Ländern protestieren? Warum nicht gegen die Sanktionen des Westens protestieren? Warum nicht gegen das leer fischen der Meere durch westliche Fangflotten? Warum nicht gegen einseitige Handelsabkommen des Westens? Warum nicht gegen Landraub/Landgrapping? Warum nicht gegen die Privatisierung von Trinkwasser? Die Ursachen solcher Anschläge, liegen in den zum Teil o.g. Gründen.

    Die Menschen im Westen, welche Terroranschlägen zum Opfer fallen, scheinen mehr Wert zu sein, als Menschen aus anderen Kulturkreisen, wenn das anders wäre, dann würde man die Millionen Tötungen und Ermordungen, durch den Westen, im Westen an den Pranger stellen? Was sind mehr als eine Million tote, seit dem "War on Terror" des Westens, im Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien usw. gegenüber ein paar tausend Toten durch Terror? Täglich sterben einhunderttausend Kinder an Hunger und deren Folgen von Hunger auf dieser Welt, während der Westen täglich Tonnenweisen Lebensmittel wegwirft. Die Erderwärmung durch den Klimawandel, in erster Linie durch den Westen verursacht, aber zuerst die ärmsten Regionen der Welt zerstört? Wie sagte schon Jean Ziegler in seinem Buch sehr treffend: DER WESTEN EIN IMPERIUM DER SCHANDE" Dem kann ich nur zustimmen. Würden die Medien und Verantwortlichen im Westen ihrer Verantwortung gerecht, dann würde man die Bürger im Westen darüber aufklären, und erst die Ursachen verurteilen, und dann die Folgen.

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  4. "Haben wir wirklich geglaubt, wir könnten auf Dauer die Resourcen der ganzen Welt als unser Eigentum betrachten,..."

    Die Amerkaner scheinen das Tatsächlich zu glauben. Und sie beschränken sich dabei nicht nur auf die Erde...
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-US-Gesetz-erlaubt-kommerzielle-Ausbeutung-von-Asteroiden-2919400.html

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    1. Ja zum Beispiel Lithium für Akkus in Afghanistan. Darum geht es nicht um Frauenrechte. Das dafür so viele Menschen sterben müssen stellt die Amerikaner auf eine Stufe mit unserer Großelterngeneration.

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  5. Es war ein Anschlag auf "unsere Freiheit", auf "unsere Art zu leben", auf "unsere Werte". So reagierten EU-Regierungen auf Paris. Kein schlechter Spin. Man hebt die Gründe für die Attacke auf eine rein ideologische Ebene und verpisst sich auf schändlichste Art und Weise aus der Verantwortung. Als hätte der NATO-Westen nicht den gesamten Nahen Osten in Brand gesetzt, als würden wir nicht mit unserer widerlich arroganten Weltherrscher-Haltung glauben bestimmen zu können, wer dort in welchem Land regieren dürfe und wer nicht. Von unserem offenbar gottgegebenem Anspruch auf arabisches Öl ganz zu schweigen. Als wüssten wir nicht mittlerweile, dass ISIS ein Kind der CIA ist, und zwar ein Wunschkind! Das erstaunlichste ist für mich ja, dass so lange nichts passiert ist!

    Die Dreistigkeit des Westens, sich jetzt als Opfer von Leuten darzustellen, die uns unsere Freiheit nicht gönnen, ist ja kaum zu überbieten.

    Vielen Dank jedenfalls für den Artikel, der die Fakten beleuchtet, die unsere politischen "Eliten" auf haarsträubende Weise ausblenden.

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    1. Also aks Franzose muß einem dass mutcden Werten wie ein Hohn vorkommen. Egalite z.b. und dann schaut man on die Vororte von paris. Fraternite und dann guckt man nach Griechenland. Mir wird übel wenn ich was von der Wertegemeinschaft höre. Wenn die was von Herrenrasse fasseln würden würde das alles besser passen.

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  6. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, daß sich irgendetwas in der EU- / NATO-Politik ändern wird. Über die Ursachen der Flüchtlinge"ströme" wird zwar vage gesprochen aber die Gründe werden falsch benannt. Und natürlich hat der Westen keine Schuld. So ist das wenn man mit zweierlei Maß misst.
    Tja, unsere "Westlichen Werte"sind der Maßstab für die ganze Welt. Wir machen alles richtig. Wir bringen den Völkern diese wunderschöne Demokratiesimulation des Abendlandes. Zur Not mit Gewalt.

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  7. Sehr guter umfassender und komplexer Kommentar, der die wahren Ursachen benennt, nämlich die Aggression und Arroganz des Westens. Ergänzend könnte man noch sagen, dass auch die KZ´s während der Kolonialzeit erfunden wurden. Hitler brauchte also nur wie in vielem auf das Kolonialerbe zurückgreifen.

    Es wäre zu wünschen dass diese Weltsicht endlich mal die manipulierten Massen ergreift, aber dazu muss es wahrscheinlich noch schlimmer kommen....

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  8. Armseliger Text. Jungmann hätte darauf bestehen müssen, die Themen Terror und Flüchtlinge getrennt zu behandeln. Mit keinem Wort nimmt er dazu Stellung. By the way: Pegida-Frontfrau Festerling hat bestätigt, dass gestern Dynamo-Hooligans als Ordner eingesetzt wurden. In Dresden gäbe es "denen gegenüber weniger Berührungsängste". Auf den Plakaten war gestern u.a. zu lesen: "Deutschenhasser und Politikerpack in den Gulag", "Ami go home", "Asylantenflut stoppen - jeder ist einer zu viel". Ein Plakat zeigt Merkel als "Mutter Terrorosia", geschrieben in altdeutschen Buchstaben. Der vorläufige Höhepunkt war erreicht, als die Menge "Tod den Islamratten" gröhlte. Es kamen 7000 Hohlbrote, etwas weniger als letzte Woche.
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/pegida-demo-in-dresden-merkel-als-mutter-terrorosia-1.2740506
    Ja, Sprüche wie "Ami go home", "Putin, errette uns", "Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin", "Deutschenhasser und Politikerpack in den Gulag" lassen den Schluss zu, dass da auch jede Menge Russlandversteher unterwegs sind. Von denen sollte sich Jungmann auch mal distanzieren. Ich gehe nicht so weit, ihm Sympathien für Pegida zu unterstellen -- das ist nicht mein Stil --, aber ich mache mir Sorgen, wenn jemand wie der Linken-MdB Wolfgang Gehrcke die Separatisten-Anführer in der "Volksrepublik Donezk" besucht.

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    1. Ich kann dich beruhigen, noch immer kommen die armseligsten Texte von dir.

      Nachdem ich dir unter dem Artikel "Jochen Bittner von der "Zeit" will die Flüchtlinge in ihre Heimatländer zurückschicken - aber in Bundeswehruniform" deine Kakophonie ausgetrieben habe kommt zu diesem Artikel der nächste Hirnbefreite Beitrag.

      Als sg Dill mußt du dir doch keine Sorgen machen, noch ist Platz für dich unter Poroschenkos Fittichen.

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Jo armselig von dir. Echt dämlich.

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