Montag, 16. Mai 2022

Maulheld des Tages: Campino

 Rock-, naja manche nennen ihn Sänger, Campino hat sich nun, weit jenseits des wehrfähigen Alters, er ist 59,  quasi freiwillig, nicht nur zum Wehrdienst, sondern direkt zum Kriegsdienst gemeldet. Nach den vielen, mehr oder weniger erfolgsarmen Jahren als Sänger der Punkband "Tote Hosen" ist er seit ein paar Jahren und mit dem Thekenknaller und Mallorca-Mitgröhl-Stimmungsliedchen "Tage wie diese" mitten im gut verdienenden Mainstream angekommen.

Da weiß man was man zu tun hat, und was von einem erwartet wird: Den Stahlhelm festgezurrt, die Knarre fest im Griff, geht es ostwärts. Jeder Schuss ein Russ! Vielleicht der Titel für den nächsten besoffen  gröhlbaren Stadionhit, wenn die Fortuna spielt.

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Wissenschaft die Unwissen schafft (NW vom 12.Mai)

  Es ist schon sonderbar, wer sich heutzutage alles Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin nennen darf ohne laut verlacht zu werden. Meine kleine Heimatzeitung hat mit einem gewissen Professor Peter Fäßler von der Universität Paderborn gesprochen. Interviewt wurde der Herr Professor von Alexander Graßhoff, dem man vorab schon mal einen Welpenschutz zuordnen sollte. 

Ich erwähne das nur, damit der Rezipient ein Verständnis bekommt für das wirre durcheinander und den zwanghaften Versuch dem Zeitgeist zu entsprechen. Graßhoff muss sich schliesslich seine Sporen noch verdienen, ist doch erst seit November letzten Jahres festes Mitglied der Lokalredaktion Höxter bei meiner kleinen Heimatzeitung.  Und wenn man mit einem etwas über halbseitigem Text auf Seite drei durchdringen will, dann muss schon etwas Zeitgeist mithelfen - da kann man sich nicht durch Texte, die von den Lesern etwas intelligentes Mit- und Nachdenken verlangen, hervortun.

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Donnerstag, 12. Mai 2022

Auf's falsche Pferd gesetzt

  Das Hauptargument gegen die Ostseepipeline Nordstream 2 war und ist es auch heute noch, da dieses Projekt von der deutschen Bundesregierung unter der Führung von Bündnis 90/Die Grünen bereits im März diesen Jahres zu Grabe getragen wurde, Putin könne uns jeder Zeit erpressen, indem er die Gaslieferungen durch die Ostseeröhre einstelle.

Nun beruht diese Angstmacherei auf keinerlei verifizierbaren Tatsachen, da Russland niemals bisher, trotz aller massiver Spannungen, bis zum verdeckten Kriegseintritt Deutschlands seine Gaslieferungen eingestellt oder reduziert hatte.

 Für diese Reduzierung und somit einem Rückgang der russischen Öllieferung sorgen jetzt unsere neuen Freunde, die Faschisten in der Ukraine. Die teilten am Dienstag überraschend mit, Aufträge für die nahe Luhansk gelegene Messanlage Sochraniwka würden nicht mehr entgegengenommen. Ursache für die Einstellung von ca. 30% der ukrainischen Durchflussmenge sei höhere Gewalt infolge der Kriegshandlungen. Russlands "Besatzung" mache jegliche Kontrolle der Anlage und die der Verdichterstation in Nowopskow unmöglich. 

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Montag, 9. Mai 2022

Die schlechteste Regierung ever

  Na liebe Landsleute rund um Kiel und Flensburg, gestern auch wieder mitgemacht beim allgemeinen Demokratiespielen? "Den Willen des Wählers" bekundet?

 Schade nur, dass sich niemand um besagten, bis zum Erbrechen wieder und wieder zitierten Wählerwillen einen feuchten Dreck schert. Weder in Schleswig Holstein noch sonst irgendwo.

 Oder habt ihr vielleicht bei der letzten Bundestagswahl die SPD, Grünen und FDP gewählt, damit sie euch den Gashahn zudrehen, eine Inflation verursachen, die in Kürze die Marke von 10% übersteigt aber gleichzeitig 100 Milliarden Euro locker machen um damit Gerät zum totschiessen von Menschen zu kaufen -  es einer gierigen Rüstungsindustrie in den niemals vollzukriegenden Rachen zu stopfen? Habt ihr diese, nur noch mit viel gutem Willen und fest verschlossenen Augen als Parteien zu bezeichnenden Vereinigungen zur Verarmung der eigenen Bevölkerung gewählt?

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Sonntag, 8. Mai 2022

Meine kleine Heimatzeitung

  Was ist aus meiner kleinen Heimatzeitung geworden? Sie gehörte doch irgendwie dazu, zu meinem Leben. Sie war Mitglied unserer Familie. Mein Großvater hatte ihre Vorgängerin, die "Freie Presse" abonniert, meine Eltern waren viele Jahre lang Leser des gleichen Blattes. Das gehörte sich so als Mitglied der SPD. Und ich, ich bin nunmehr seit Anfang der 70er Jahre, mit einem Jahr Unterbrechung Abonnent der NW. Sie wissen schon, als SPD-Mitglied gehört sich das so. Dann aber kam der große Bruch. Die SPD ist "aus mir ausgetreten" wie Albrecht Müller es einmal formulierte. Ich kann mich noch erinnern, wie ich eines schönen Frühlingstages in der Sonne saß, und mich langsam das Gefühl beschlich, alleingelassen worden zu sein, alleingelassen von meiner Partei im Kampf gegen die soziale Kälte des Neoliberalismus. 2002 hatte ich noch hoch engagiert Wahlkampf gemacht, war praktisch jeden Tag auf der Straße, hatte Plakate geklebt, Flyer verteilt, damit Schröder Kanzler bleiben konnte.

 Jetzt saß ich auf dieser sonnenbeschienenen Bank und begann zu frösteln. Gerhard Schröder, mein Bundeskanzler bastelte an seinen neuen Sozialgesetzen. Menschen sollten fortan für einen Euro pro Stunde arbeiten, sie sollten, egal was sie einmal gelernt hatten, jeden Job annehmen, der ihnen angeboten wurde, egal zu welchem Lohn, egal an welchem Ort dieser Republik, sie sollten selbst für ihre Rente nach einem langen Arbeitsleben vorsorgen, mit mindestens fünf Euro pro Monat. Nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit wurde ihnen, egal wie lange sie geschuftet hatten und in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt hatten, mit einem, dem sogenannten HartzIV-Satz abgespeist werden. Die Arbeitnehmer wurden von meiner Partei und von meinem Kanzler zu Arbeitssklaven degradiert.

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Evangelische Kirche setzt wieder einmal den Stahlhelm auf, geht es doch gegen "den Russen"

 Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Annette Kurschus  möchte mehr Krieg, mehr Tote, mehr Flüchtlinge und eine größere Verwüstung der Ukraine. Das folgert sich aus ihrer Äusserung: Sie erkenne die vom Deutschen Bundestag beschlossenen Waffenlieferungen als Mittel an, die Ukraine in ihrem, Achtung: Überlebenskampf, zu unterstützen.

Nehmen wir einmal an, Kurschus ist nicht vollkommen deppert, so bleibt nur noch eine Begründung für so viel geäusserten Schwachsinn: Absolute, bedingungslose Bösartigkeit. Sie reiht sich damit nahtlos in die Phalanx ihrer Vorgänger als kirchliche Oberlehrer ein. 

 Der Standpunkt der offiziellen Kirche zum Holocaust dokumentiert dann auch bereits deren erster Ratsvorsitzende (1945 - 1949) Bischof D. Theophil Wurm: Ich bestreite mit keinem Wort dem Staat das Recht, das Judentum als ein gefährliches Element zu bekämpfen. Ich habe von Jugend auf das Urteil von Männern wie Heinrich von Treitschke und Adolf Stoecker über die zersetzende Wirkung des Judentums auf religiösem, sittlichem, literarischem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet für zutreffend gehalten, so Wurm 1938. Bereits 1937 hatte Wurm seine Württembergische Landeskirche als "judenreiner als irgendeine andere" bezeichnet.

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Der erste Kriegsgewinnler: Anton Hofreiter, Bündnis 90/Die Grünen

 Einer der engagiertesten Fürsprecher für Lieferungen Deutschlands, selbst schwerer und offensiver Waffen, an die Ukraine, der Hofreiter Anton, arbeitet zur Zeit sehr intensiv an der eigenen Versorgung. 

Aufsichtsrat bei der Deutschen Bahn AG soll er werden, wurde im Mainstream verbreitet. Das ergibt ein nicht zu verachtendes Zubrot von jährlich um die 20.000 bis 30.000Euro. 

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