Dienstag, 11. August 2015

"So schürt man Völkerhass", Herr Thumann, liebe "Zeit"

 Michael Thumann sitzt in seinem Büro in der Redaktion der Zeit. Es ist gegen Mittag. Thumann muss noch etwas fabrizieren für das Online-Portal, der mit stark sinkenden Auflagen kämpfenden Wochenzeitschrift. Thumann döst vor sich hin. Die flirrende Hitze des Sommers bleibt dank einer gut funktionierenden Klimaanlage zwar draussen vor den getönten Scheiben seines Büros, aber allein dieser eintönige Summton und das Bild der flimmernden Luft, draussen, lässt Thuman kurz wegnicken, anders kann man sich die einleitenden Zeilen zu seinem Artikel:
"Und ... Action!"
nicht erklären.
"In tiefschwarzer Nacht leuchten Scheinwerfer auf. Dröhnend landet ein Helikopter. Schwarze Stiefel pressen ihr Profil in den feuchten Sand, Soldaten halten Kalaschnikows im Anschlag. Gepanzerte Limousinen fahren vor: Darin bringen russische Spezialeinsatztruppen den gestürzten ukrainischen Präsidenten Janukowitsch und dessen Familie in Sicherheit". 
 Thumann schlägt bös' mit dem kahlen Schädel auf die Schreibtischkante auf . Eine Beule bildet sich an seiner Stirn. Wieder einer dieser hinterhältigen Angriffe der russischen Propaganda auf einen freien Journalisten der freien Welt.
"In der Hauptrolle: ein drahtiger Putin, der erst Janukowitsch rettet, dann die Krim und dann den Weltfrieden."
 Satire ist eindeutig nicht Thumanns Stärke.

 Er lebt noch in der Welt des in den 70er- und 80er- Jahren und des von den Mainzelmännchen ausgestrahlten ZDF-Magazins mit Moderator Richard Löwenthal. Bedauern spricht aus den Zeilen, die ein so unsanft aus dem Büroschlaf gerissener Zeitredakteur in seinen Laptop hämmert:
"So sieht russische Propaganda heute aus. Nicht wie ein sowjetisches Schwarz-Weiß-Plakat, auf dem kleine Mädchen Stalin Blumen überreichen. Nicht wie ein gusseiserner Lenin mit Bronzekäppi vor dem lokalen Museum. Nicht wie die alte Prawda mit schnell löslicher Druckerschwärze und unscharfen Fotos von der Leonid-Breschnew-Kolchose. Russische Propaganda von heute ist cool, jung und ultramodern. Sie arbeitet mit Laptop, Smartphone, Twitter und Instagram."
Da sieht man's mal wieder: Der Russe, wendig und verschlagen:
"Vor zwei Jahren verkündete der russische Generalstabschef Walerij Gerassimow eine neue Doktrin. Kriege und Konflikte der Gegenwart hätten "überfallartigen Charakter". Russland müsse künftig neben militärischen auch "nicht militärische Mittel" einsetzen: diplomatische, wirtschaftliche, mediale."
Thumann fühlt sich bedroht, an die Wand gestellt:
"Das sind die neuen Waffen im hybriden Krieg." 
 Was waren das doch für schöne Zeiten, damals, als man Panzer zählte, Atomsprengköpfe und Atom-U-Boote, um den Bösen einwandfrei jenseits, östlich der Elbe verorten zu können. Damals, als der Iwan noch sein Unwesen trieb, unterstützt von deutschen Vaterlandsverrätern und Kommunisten im "anderen Teil Deutschlands", so nannten die damaligen Kriegstreiber die DDR:
"Im 20. Jahrhundert waren die Sowjets hochgerüstet. Es war wichtig, welche Armee gewinnt."
 Dagegen heute:
"Heute, im 21. Jahrhundert, ist ebenso wichtig, wessen Erzählung gewinnt, welche Story sich durchsetzt."
 Thumanns Welt der geordneten Propaganda, hier der gewitzte, clevere, freundliche Mensch des Westens, der überall dort wo er auftaucht Frieden Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand bringt und dort der dumme, tumbe, kaum des Schreibens und Lesens fähige Untermensch, der Russe, gerät zusehends durcheinander. Plötzlich erkennt er mitten im düsteren, finstern Russland Strukturen der modernen neoliberalen Arbeitswelt des Westens. So wie man sie kennt von den Ausbeutern im US-Amerikanischen Siliconvalley oder in den jungen Start-ups, wo alle Mitarbeiter ihr Ego an der digital überwachten Pforte abgeben um sich zehn, zwölf oder mehr Stunden am Tag für die namenlosen Investoren abzurackern, ohne zu merken wie sehr sie ausgenommen werden.
"So sieht russische Propaganda heute aus. Nicht wie ein sowjetisches Schwarz-Weiß-Plakat, auf dem kleine Mädchen Stalin Blumen überreichen. Nicht wie ein gusseiserner Lenin mit Bronzekäppi vor dem lokalen Museum. Nicht wie die alte Prawda mit schnell löslicher Druckerschwärze und unscharfen Fotos von der Leonid-Breschnew-Kolchose. Russische Propaganda von heute ist cool, jung und ultramodern. Sie arbeitet mit Laptop, Smartphone, Twitter und Instagram."
 Da sieh mal einer an, der Russe nutzt der doch glattweg unseren schönen elektronischen Spielereien statt der "schnell löslichen Druckerschwärze" und den "unscharfen Fotos" der alten Sowjetunion.

 Ein kleines Bonmot am Rande: Die unscharfen Fotos sind inzwischen mehr ein Mittel der westlichen Propaganda. Den deutschen Hanns-Joachim-Friedrichspreis in diesem Jahr erhalten die Couchdetektive von Bellingcat. Diese Internetplattform arbeitet ausschliesslich mit unscharfen Fotos.

 Tief beeindruckt steht der kleine Michael T. mit dem Haarkranz um die hohe etwas nach hinten verschoben Stirn auf dem Subowski-Boulevard in Moskau vor dem Gebäude der Rossija segodnja.
 "Ein grauer Betonklotz" 
zieht sich
"über einen halben Kilometer hin. Hier liegt das Hauptquartier der Informationskrieger".
 Thuman liebt es im Krieg zu sein. Wenn es ihm bis jetzt auch noch nicht gelungen ist, einen richtigen, einen heissen Krieg mit schön vielen toten Russen anzuzetteln, so will er wenigsten in einem Informationskrieg seine heilige Pflicht tun. So strotzt denn auch sein Artikel von Kriegsterminologie:
"...die neuen Waffen im hybriden Krieg, ...wähnt sich im Krieg mit dem Westen  – die staatstreuen Journalisten führen also einen "Informationskrieg, ...Hauptquartier der Informationskrieger, ...Cyber-Soldaten des russischen Informationskriegs ...drei Prozent der Russen (sehen) Deutschland als Feindesland …schossen Sputnik und RT wie ein Katjuscha-Raketenwerfer"
 Irgendwie widerlegt sich Thumann dann aber selbst:
"ein Mitarbeiter von "Russland heute" unterschreibt die Zugangskarte."
 Was für ein "Hauptquartier der Informationskrieger" ist denn dass,  in dem man einen Hetzer der Gegenseite wie Thumann einer ist, mit einer Zugangskarte ausstattet? Allerdings profitieren die Leser von "Zeit-online" von der unerwarteten Glasnost. Sie erfahren nämlich, wie hintertrieben der Russe mit Mitteln der im Westen immer proklamierten aber nie praktizierten Mitarbeiterführung, die "Informationskrieger bei der Stange hält:
"So abweisend-trutzig das Gebäude von außen wirkt, so offen ist es von innen. Die Türen sind aus Glas. Ein riesiger Newsroom öffnet sich, zwischen weißen Schreibtischen gedeihen Pflanzen, unter der Decke laufen Nachrichten auf einem Digitalband wie in der CNN-Zentrale in Atlanta. Die Wände sind weiß lackiert. Die Glastüren muss niemand berühren, sie öffnen sich, wenn man die Akkreditierung an einen Kartenleser hält.
Im siebten Stock ist ein Fitnessstudio. "Man muss auch mal Pause machen von der Ukraine", scherzt jemand. Wer Hunger hat, nimmt Platz in schicken Cafés, mittags in der Trattoria wählt man zwischen Risotto ai funghi und dem Thunfisch-Carpaccio. Soljanka-Suppe mit trocken Brot, das war gestern."
Wir wundern uns. Wollte "Zeit-online" uns doch noch vor ein paar Wochen weismachen, wie unmenschlich die Arbeitsbedingungen in der sogenannten St. Petersburger "Trollfabrik" seien. Daria Sukharchuk schrieb am 9. Juli auf "Zeit-online":
"Soschnikow (ein Journalist, der sich undercover dort eingeschlichen haben wollte) arbeitete einen Tag lang im düsteren Untergeschoss eines Hauses am Rande von St. Petersburg."
 Und Sukharchuk zitiert Ludmila Sawtschuk, die zunächst nur des Geldes wegen bei der Trollfabrik angeheuert haben will, aber im Laufe der Zeit, in der sie durch alle westlichen Medien getrieben wurde, zur Umweltaktivistin gerierte:
"Sie musste jeden Tag zwölf Stunden arbeiten, alle zwei Tage hatte sie frei. Zuspätkommen war nicht erlaubt und wurde schon bei wenigen Minuten mit Gehaltsabzug bestraft, ebenso wie selbst kleine Fehler in einem Blogpost oder einem Internetkommentar. Bei mehreren Fehlern drohte der Rausschmiss. "Die Atmosphäre ist sehr hart", berichtet Sawtschuk. Es gebe eine strenge Hierarchie. "Stellen Sie sich erwachsene Menschen vor, die weinend auf die Toilette rennen."
 Warum dieser ganze Zinnober? Warum dieser Aufwand, diese Mühsal  die Propagandalügen so zu koordinieren, dass nicht jedem deppen Bildzeitungs- oder Zeitleser auffällt, dass hier dreist gelogen, Geschichtchen erfunden werden von Michael Thumann, Benjamin Bidder oder Goldneh Atai?

 Propaganda zielt immer zuerst auf die eigene Klientel. Durch solch' plumpen Märchengeschichten, wie sie uns Michael Thumann und seine Kumpane erzählen, wird kein Mensch in Russland seine Meinung ändern und den Westen, speziell die USA, die NATO und die EU als die Heilsbringer anerkennen, für die sie sich selbst halten. Wenn Thumann hier die Effektivität der russischen Propaganda, die es ohne Zweifel gibt, bewundert und gleichzeitig beklagt, dann geht es nicht darum möglichst viele Russen für die "westlichen Werte" zu begeistern, indem er ihnen ihre eigene düstere Seite vorführt, sondern Thumann will hier bei uns die Reihen schliessen. Es gilt in Deutschland Angst zu schüren, vor dem ewigen Russen.
"Der bedrückendste Erfolg gelang Russlands Propagandafabriken im Fall Deutschland. Die Bundesrepublik gehörte viele Jahre lang zu den beliebtesten Ländern in Russland. Doch zahllose Filme über den Zweiten Weltkrieg, die Denunzierung Merkels als "Puppe der USA", die Berichte über das heutige "faschistische" Deutschland genügten, um das umzukehren. Nach Umfragen des Lewada-Instituts sahen 2013 kaum drei Prozent der Russen Deutschland als Feindesland. Heute sind es fast 20 Prozent. Als Freund sehen Deutschland nur noch zwei Prozent der Russen an." So schürt man Völkerhass."
 Es ist die alte Masche, die schon unter Kaiser Wilhelm dem Zweiten und unter den Nazis fruchtete und die die Deutschen in zwei unsinnige, grausame Kriege trieb, mit Millionen von Opfern: Deutschland, die Deutschen, Opfer feindlicher Aggression, die sich nur durch einen gewaltsamen Befreiungsschlag vor der vollständigen Unterjochung durch die Russen befreien können. Den russischen Horden wird durch ihre Führung eingeredet, so Thumann, Deutschland, die Deutschen seien ihre Feinde.

 Thumann kommt gar nicht auf den Gedanken, dass es dass Großmachtgehabe der deutschen Kanzlerin ist, die 70 Jahre nach dem Krieg meint sich in die russische Innenpolitik einmischen zu können, die glaubt das kleine Deutschland könne 70 Jahre nach dem grossen Schlachten wieder auftreten als habe es den Krieg gewonnen.

 Thumann kommt nicht auf die Idee, dass Deutschland zu den Nationen gehört, die einer aggressive Einkreisungspolitik Russlands aktiv betreiben.

Er kommt nicht auf die Idee, dass das russische Volk in seiner Mehrheit, die Sanktionen des Westens gegen Russland als dass sieht was sie sind: Ein feindlicher Akt gegen die dort lebenden Menschen.

 Thumann kommt auch nicht auf die Idee,  dass es vielleicht auch seine eigene ständige Hetze ist, die die russische Bevölkerung zu der Überzeugung gebracht hat, Deutschland verhalte sich Russland gegenüber nicht mehr als Freund sondern als Feind. Man möchte ihm seinen eigenen Satz zurückgeben:
"So schürt man Völkerhass."

Kommentare:

  1. Kompliment W.J. Jetzt schreiben Sie wenigstens im Stil der russischen Märchen. Sie müssen nur noch an der Einleitung arbeiten. "Es war einmal..."

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    1. Wieso, welche russischen Märchen kennen Sie ? Mit ... es war einmal... fangen die Grimmchen Märchen an, das Letzte endete am 8.Mai 1945.

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    2. Wenn Sie so gerne googeln, dann bitte richtig.
      http://www.maerchen-sammlung.de/Russische-Maerchen_16/
      Was die Grimmchen Märchen mit dem 08.05.1945 zu tun haben sollen, wissen anscheinend nur Sie selbst. Ein Hauch von mehr Bildung schadet nicht.

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    3. Im Unterschied zu NATO Trollen kommt meine Bildung nicht von google, sondern von einer Uni und einem relativ langem Leben mit viel Erfahrung. Offensichtlich dienen allerdings Ihre ideologischen Scheuklappen nur der Abwehr jeglicher Denkprozesse. Lesen Sie Brzezinsky, dann wird Licht !

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    4. Sollten Sie tatsächlich einen Abschluss erlangt haben, spricht dies nicht für die Uni. In jeden Ihrer Beiträge beisst sich die Logik. Ich zitiere:
      "Im Unterschied zu NATO Trollen kommt meine Bildung nicht von google"
      Ich kenne Google nur als das innovativste Unternehmen dieser Welt. Unter googeln wird allgemein die Benutzung der Suchmaschine verstanden. Was das mit Bildung zu tun haben soll, verschliesst sich mir. Ihren Ungenauigkeiten bleiben Sie stets treu. Welches der mehr als ein Dutzend Bücher Brzezinsky meinen Sie denn?

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    5. Entweder stellen sie sich dumm, oder sind es. Aber, o.k. - es bringt zwar nichts bei Ihnen, aber "Die einzige Weltmacht" und "The Second Chance" ist Pflichtlektüre für stramme NATO Trolle.
      Über die Wertung, Google wäre das innovativste Unternehmen der Welt kann man nur müde lächeln. Typischer eingeschränkter Horizont, hätten vielleicht auch an einer altehrwürdigen Uni studieren sollen, allerdings dazu vorher in der Schule (nicht Baumschule !) richtig aufpassen müssen !

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    6. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    7. Hier wird niemanden gedroht!

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    8. @ joforester: Falls Sie den Text des Kommentars für eine Klage vor Gericht benötigen. Er ist bei mir gespeichert. Ich stelle ihn Ihnen gern zur Verfügung.

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  2. Danke für die treffende Analyse.

    Man kann eigentlich nur zu dem Ergebnis kommen, dass es dem Mann darum geht, durch das Schüren von Hass seine Rezipienten auf Krieg zu konditionieren. Was soll so ein Artikel sonst bewirken? Ich empfinde dies als übelsten Kampagnenjournalismus, denn so bescheuert kann Herr Thumann nicht sein, z.B. ernsthaft zu glauben, die USA seien in der Ukraine nicht beteiligt (er tut dies als russische Propganda ab). Also vorsätzliches und fortgesetztes Einschlagen auf ein Land, mit dem eine gute Nachbarschaft zu pflegen lebenswichtig für uns alle ist. Es ist ein Spiel mit dem Höllenfeuer.

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  3. @Pique Dame:
    > Man kann eigentlich nur zu dem Ergebnis kommen, dass es dem
    > Mann darum geht, durch das Schüren von Hass seine Rezipienten
    > auf Krieg zu konditionieren.

    Der Krieg ist doch längst da. Putin hat ihn angefangen, als er die Krim annektierte. Was, bitte, ist die Annexion eines Teiles eines souveränen Staates anderes als das Führen eines Krieges? Die NATO annektierte das Kosovo nicht, ebenso wenig die USA den Irak. Apropos Hass schüren: Ich finde, W.J.s Beiträge schüren Hass gegen die NATO, die EU, die USA, Wall Street Banker udgl. Einigen wir uns darauf: Beide Seiten machen Propaganda. Würde man ausschließlich Jungmann lesen und die "Lügenpresse" links liegen lassen, bekäme man ein falsches Bild der Wirklichkeit geliefert.

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    1. Dieser Kommentar ist an Zynismus kaum zu überbieten. Wie ideologisch verblendet, wie rassistisch und menschenverachtend muss man sein, um folgende Sätze zu schreiben: "Was, bitte, ist die Annexion eines Teiles eines souveränen Staates anderes als das Führen eines Krieges? Die NATO annektierte das Kosovo nicht, ebenso wenig die USA den Irak."
      Abgesehen davon, dass es sich im Falle der Krim nicht um eine Annexion, sondern um eine Sezession gehandelt hat, ist der Vergleich mit dem Kosovo und dem Irak einzig und allein ein Zeichen für die moralische Verkommenheit des Autors. Während die Rezession der Krim ohne das ein Schuss abgefeuert wurde vonstatten ging, kamen beim Irakkrieg und der anschliessenden Besatzung des Landes durch die USA und die "Koalition der Willigen" nach vorsichtigen Schätzungemeines US-Amerikanischen Instituts 500.000 Menschen ums Leben. Der überwiegende Teil waren Zivilisten. Natürlich handelte es sich dabei um keine Annexion sondern um einen ausgemachten, völkerrechtswidrigen Krieg und eine mehrjährige Besatzung eines Landes, dass nie eine Gefahr für die USA war und diese auch nie hätte gefährden können.
      Die USA verschossen in diesem Krieg 35.000 Stück Munition mit abgereichertem Uran, die ganze Landstriche radioaktiv verseuchten und noch heute zu Missbildungen bei Neugeborenen und einer weit erhöhten Krebsrate als gewöhnlich anzunehmen führen, warfen Splitter- und Streubomben, die noch auf Jahrzehnte im Boden liegen und immer noch explodieren und zu abscheulichen Verletzungen führen. Aber der Irakkrieg war natürlich keine Annexion, die USA nahmen sich einfach das ganze Land.
      Der Kosovokrieg kommt dagegen schon sehr bescheiden daher. Die Nato ist gegenüber der US-Amerikanischen Tötungsmaschinerie Kinderkram. Aber immerhin konnten allein 1.500 Todesopfern und 5.000 Verletzte unter der serbische Zivilbevölkerung gezählt werden. Die Nato fantasierte großsprecherisch von 10.000 getöteten serbischen Soldaten. Die Zahl der wirklich bei Kampfhandlungen getöteten serbisch Soldaten dürfte nicht einmal ein Zehntel dieser Zahl erreichen. Denn bereits im April 1999, der Krieg begann am 24. März 1999, veränderte die Nato, aufgrund der Erkenntnislage, dass die serbische Armee aus der Luft nicht zu besiegen war, ihre Strategie und bombardierte vornehmlich nicht militärische Ziele, sondern zerstörte die Infrastruktur Serbiens. Da aber Brücken, Kraftwerke, Fernsehsender und Fabriken vornehmlich von Zivilisten benutzt und betrieben werden, nahm die Nato ganz bewusst zivile Opfern diesem wiederum völkerrechtswidrigem Krieg in Kauf.

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    2. Abenteuerliche, und wie W.J. schon festgestellt hat, nur noch menschenverachtend zu nennende Logik.

      Sie spielen also die Sezession, die durch ein vom Krimparlament beschlossenes Referendum bestätigt wurde, aus gegen einen völkerrechtswidrigen, auf einer fetten Lüge basierenden Krieg im Irak mit über einer Million Toten und Flüchtlingen, vom Inbrandsetzen der gesamten Region ganz zu schweigen? Und das soll besser sein als die Rückkehr der Krim nach Russland, die im Einvernehmen mit der Bevölkerung und ohne einen Tropfen Blutvergießens vonstatten ging? Dass die Russen mit der Sezession einen Bürgerkrieg auf der Krim verhindert haben, ist Ihnen noch nicht eingefallen? Diese Kriegsverhinderung nennen Sie Krieg? Neusprech?

      Die USA annektieren keine Länder, das erklärt Ihnen George Friedman von Stratfor. Sie täten es gerne, können aber nicht. Wegen der Demographie, sagt er. Weil man nicht genug Leute hat, um das bekriegte Land zu besiedeln. Also zerstört man die Länder, man hetzt sie gegeneinander und wartet darauf, bis eine US-freundliche Regierung die Bodenschätze verscherbelt. Und so eine Strategie finden Sie okay, weil man ja keine Länder annektiert. Unerträglich, diese Denke.

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  4. Aber den Unterschied zwischen Annexion und Sezession kriegen Sie mit Ihrer Bildung hin ? Denn genügend Völkerrechtler von Rang und Namen ( Merkel, Schachtschneider usw.) und auch Wikipedia sehen den Unterschied deutlich. Und ja - die NATO hat entgegen einer verbindlichen UN Resolution den Kosovo für sich und Albanien von Serbien annektiert ! Googgeln Sie mal nach Camp Bondsteel. Auch der Irak wurde von den USA, GB und paar "willigen" HiWi`s annektiert, zerstört und dann sich selbst überlassen. was war das Ihrer Meinung nach ? Typischer Nato-Troll !

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  5. Michael Thumann ist ein blöder Kriegshetzer. Ich bin froh, dass Russland tausende Atomwaffen hat.

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  6. W.J. Verschwenden Sie nicht zu viel Energie sich mit westlichen Kriegsabsichten und anderen abstrusen Vorstellungen abzugeben. Lesen Sie einfach nur Wirtschaftsnachrichten. Quo Vadis Russia?
    BIP -4,6% zum Vorjahr
    Zentralbankreserven gefallen von 517 Mrd. USD auf 350 Mrd. USD in 18 Monaten
    € zu RBL 1:75 (lag vor der Krimannexion bei 1:40)
    Ölpreis - 60% in 12 Monaten
    Gaspreis auch halbiert
    Sanktionen gegen den Iran (weltgrößte Erdgasreserven) werden aufgehoben
    Das Großmachtstreben Russlands wird in 2 - 3 Jahren wegen Kapitalmangels analog wie Anfang der 90-er enden.

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    1. Und? Nach 2 Jahren scheint deine Prognose nicht in Erfüllung zu gehen, viel mehr verzeichnet Russland steigenden BIP + ist in Sachen Diplomatie führend bei allen von USA verursachten Krisenherden wie Syrien, Ägypten und Nordkorea.
      Ich verstehe immer noch nicht, wieso so viele Menschen in Deutschland so dumm sind und russophoben Müll von sich geben... ihr werdet doch dumm verrecken!
      Gruß
      Andreas

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  7. ojee, die kreml-affinen schlürfen soljanka und nehmen putin in schutz. furchtbares niveau hier. milosevic hätte den krieg verhindern können; es gab ultimaten noch und nöcher. dasselbe galt für saddam. prinzipiell finde ich es gut, wenn despoten und gewaltherrscher militärisch gestürzt werden. der kinderficker gaddafi war längst überfällig. da ein stehendes un-heer für derartige zwecke auf absehbare zeit nicht zur verfügung steht, müssen halt die amis ran. ich hoffe, dass mit einem präsidenten marco rubio jemand wie mugabe gestürzt wird.
    nachweislich haben auf der krim stationierte russische soldaten in zivil am referendum teilgenommen, nicht wenige mehrmals. es gab keine wählerlisten. jeder bürger, jede bürgerin konnte an der wahl so oft teilnehmen wie er/sie wollte. fakt ist: die durchführung des referendums brach ukrainisches verfassungsrecht. die wahl war damit völkerechtswidrig. als beobachter ließ putin osze-mitarbeiter nicht zu. die legalität der veranstaltung sollten rechtsradikale politiker aus westeuropa bestätigen, die auf russia today als kronzeugen der farce fungierten. man sollte putin die ausrichtung der fußball-weltmeisterschaft untersagen, solange er die krim nicht an poroschenko zurückgibt. wenn das nicht gelingt, sollten die uefa-mitglieder die wm geschlossen boykottieren. brasillien und argentienen hätten dann auch keine lust mehr, teilzunehmen.

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    1. Lügen werden auch durch eifriges wiederholen nicht zur Wahrheit: " als beobachter ließ putin osze-mitarbeiter nicht zu"
      Die Wahrhei ist, dass die OSZE sich weigerte, Wahlbeobachter auf die Krim zu schicken. Die Krim sei kein OSZE-Mitglied und könne somit keine Einladung zur Entsendung von Wahlbeobachtern aussprechen. Die Einladung müsse von der Regierung aus Kiew kommen, sagte der Sprecher des OSZE-Büros für Menschenrechte (ODIHR), Thomas Rymer. Nachzulesen:
      http://derstandard.at/1392687774308/Drei-Milliarden-Dollar-Finanzhilfe-von-der-Weltbank-fuer-die-Ukraine

      "fakt ist: die durchführung des referendums brach ukrainisches verfassungsrecht. die wahl war damit völkerechtswidrig"
      Das ist natürlich grosser Blödsinn und einer verqueren Rechtsauffassung geschuldet. Ob die Durchführung des Referendums ukrainisches Verfassungsrecht brach, darüber streiten sich noch die Gelehrten. Eines ist allerdings sicher, selbst wenn ukrainisches Verfassungsrecht gebrochen worden sein sollte, hat das überhaupt nichts mit dem Völkerrecht zu tun, das sieht eine Sezession nämlich durchaus als legitim vor.
      Ihre wahre Sicht auf das Völkerrecht verraten Sie allerdings mit folgendem Satz: "da ein stehendes un-heer für derartige zwecke auf absehbare zeit nicht zur verfügung steht, müssen halt die amis ran." Völkerrecht so wie es uns gerade gefällt. Die Sezession der Krim verletzt das Völkerrecht, die USA können bomben, rauben und morden gerade so wie es ihnen gefällt, im Irak, im Kosovo, in Afghanistan, in Syrien, in Libyen, in Panama, in Somalia usw. Eine merkwürdige Auffassung.
      Für ihre übrigen Behauptungen, z.B. "nachweislich haben auf der krim stationierte russische soldaten in zivil am referendum teilgenommen, nicht wenige mehrmals", fehlen jegliche Beweise. Wenn nachweislich, dann weisen sie nach. Aber bitte wiederholen Sie nicht ungeprüft westlichen Propaganda-Müll.

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  8. @Pique Dame:
    > Sie spielen also die Sezession, die durch ein vom
    > Krimparlament beschlossenes Referendum bestätigt
    > wurde

    sie haben echt keinen schimmer, was dort abging. der anschluss der krim war ein akt der gewalt. bereits die abstimmung im regionalparlament erfolgte unter zwang. das bestätigt einer, der es wissen muss...

    Wie die Krim annektiert wurde: «Wir haben sie zur Abstimmung getrieben»

    http://www.nzz.ch/international/wir-haben-sie-zur-abstimmung-getrieben-1.18469931

    Am 27. Februar 2014 setzte das Regionalparlament der Krim einen neuen Regierungschef ein und beschloss, ein Referendum über die Unabhängigkeit durchzuführen. Dass diese Abstimmung nicht regulär verlief, ist kein Geheimnis. Westliche Medien hatten darüber berichtet, dass die Abgeordneten unter Androhung von Gewalt zur Teilnahme an der Parlamentssitzung aufgefordert worden waren. Trotzdem seien nur 36 Abgeordnete erschienen – viel zu wenig für das notwendige Quorum, schrieb die norwegische «Aftenposten». Diese Version der Geschichte wird nun erstmals auch von russischer Seite gestützt. Und zwar von einem Beteiligten, dem Agenten und einstigen Separatistenführer Igor Strelkow. In einem Streitgespräch mit dem konservativen Publizisten Nikolai Starikow meinte Strelkow: «Die Abgeordneten wurden von der Volksmiliz eingesammelt, um sie ins Parlament zu treiben, damit sie abstimmen.» Starikow hatte zuvor behauptet, dass der Anschluss der Krim an Russland aufgrund dreier Faktoren gelungen sei: Die Bewohner, die lokalen Politiker und die lokalen Sicherheitsstrukturen hätten die Abspaltung der Krim geschlossen unterstützt. Strelkow widerspricht dieser Darstellung entschieden: «Ich habe keine Unterstützung der staatlichen Organe bemerkt.» Insbesondere die ukrainischen Polizisten und Soldaten hätten weiterhin Kiew gehorcht. Der zentrale Unterschied der Krim zur zerfahrenen Lage in der Ostukraine sei die massive Präsenz der russischen Truppen gewesen, argumentiert Strelkow. Deshalb sei das Ganze so reibungslos abgelaufen. Strelkow, der mit bürgerlichem Namen Girkin heißt, hat sich selbst als «Geheimdienstler» bezeichnet. Auch auf der Sanktionsliste der EU wird Strelkow als Agent des russischen Militärgeheimdiensts GRU identifiziert. Nach eigenen Angaben reiste Strelkow bereits am 21. Februar auf die Krim – also noch kurz vor der Flucht des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch aus Kiew. Auch dieser Umstand bekräftigt die These, dass der Kreml die Annexion der Krim von langer Hand geplant hat. Laut Recherchen der Nachrichtenagentur Bloomberg hatte Wladimir Putin bereits während den Olympischen Spielen in Sotschi mit engen Vertrauen erörtert, ob sich Russland die Annexion der Krim mit Blick auf mögliche Sanktionen leisten kann. Putin ist offenbar zum Schluss gekommen, dass die grossen russischen Devisenreserven für einen Feldzug in der Ukraine ausreichen. Der russische Präsident behauptet, dass der Anschluss der Krim völkerrechtlich korrekt erfolgt sei. Der Einsatz der russischen Armee sei nur notwendig gewesen, damit die Bewohner der Krim ohne Furcht ihren freien Willen äussern könnten. Russische Menschenrechtler sind jedoch zum Schluss gekommen, dass auch das Unabhängigkeitsreferendum am 16. März 2014 massiv gefälscht worden war. Auf der Krim war Strelkow einer der Kommandanten der Volksmiliz, der sogenannten Selbstverteidigungskräfte. Jenen bewaffneten und maskierten Männern also, die am 27. Februar im Morgengrauen das Regionalparlament in Simferopol besetzten. Später zog Strelkow mit rund 50 Mann weiter in die Ostukraine, wo prorussische Separatisten bald darauf die «Volksrepubliken» von Donezk und Luhansk ausriefen.

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    1. Hat Dir Dein Führungsoffizier aber gut vorgearbeitet - ist trotzdem falsch. Niemand außer paar ewig Gestrigen glaubt ernsthaft an ein anderes Ergebniss auf der Krim ! Die Krim wurde übrigens den Russen durch den Ukrainer Chrustschow gestohlen, unter Missachtung der damaligen sowjetischen Gesetze, ergo bekommt die Ukraine daran auch kein Eigentumsrecht. Also hör auf mit dem Nonsens, Dir glaubt keiner, der sich mit Politik auskennt. Lies mal Brzezinsky - Die einzige weltmacht" da steht drin, was für Ziele die USA verfolgen. Hast du das verstanden, dann noch "The second Chance" vom gleichen Falken. Besser kann man die USA nicht demaskieren.

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    2. > Die Krim wurde übrigens den Russen durch den Ukrainer
      > Chrustschow gestohlen, unter Missachtung der damaligen
      > sowjetischen Gesetze, ergo bekommt die Ukraine daran
      > auch kein Eigentumsrecht.

      Doch. Russland in Person von Jelzin garantierte 1994 per Unterschift, dass ie Krim bei der Ukraine bleibt.

      Im Budapester Memorandum verpflichtete sich Russland gegenüber der Ukraine, als Gegenleistung für einen Nuklearwaffenverzicht die Souveränität und die bestehenden Grenzen des Landes zu achten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

      Erst googlen, dann kommentieren.

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    3. Ach herrje - da wird mit Wodka-Jelzin und dem Budapester Memorandum argumentiert ! Junger Mann, egal was Jelzin gelallt hat, und das Budapester Memorandum beinhaltet - die bestehenden Grenzen der Ukraine beinhalten nicht die Krim, da ja geklaut. An gestohlenem Gut erwirbt man KEINE Eigentumsrechte. Offensichtlich immer noch nicht Brzezinsky verstanden - schade !

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  9. Von der eigentlichen Thematik des Blogges sind die meisten Kommentare meilenweit entfernt. Ich gestatte mir daher von den eigenen Erfahrungen mit Russen zu schreiben. Ich kenne das Land sehr gut. Beruflich lebte und arbeitete ich in den 80-iger Jahren 5 Jahre dort. Das war im Ural (tiefste Provinz). Die Menschen die ich damals kennenlernte, waren stets aufgeschlossen, kameradschaftlich und hilfsbereit. Feierten wir allerdings gemeinsam, kam ab einen gewissen Promillegehalt das Innere zum Vorschein. Nicht nur einmal musste ich mich dann als "Faschist" beschimpfen lassen, nur weil ich ein Nemez war. Kaum nüchtern wurde sich Tausendmal entschuldigt. Ich kann es den Russen nicht verdenken, dass sie sich so entpuppten. Schon damals liefen täglich Kriegsfilme im sowjetischen Staatsfernsehen und die Wunden von einst heilten nicht. Vor 2 Jahren besuchte ich einen Freund von damals wieder. Ich war erstaunt, wieviel Prachtbauten mitten zwischen Holzhäusern entstanden. Die neue Generation war eine völlig andere. Sie stand den American Way näher als der sozialistischen Bruderschaft und hatte ein erstaunliches Nationalbewusstsein entwickelt. Putin war täglich auf allen Sendern zu sehen und die euphorischen Berichterstattungen erinnerten mich an die Zeit von Gorbatschow, als dieser uns allen im Osten Hoffnung machte, eine neue, bessere Ära beginne. Wie das alles endete, ist bekannt...

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    1. Lachhaft - ich war mehrere Jahre in England, da wurde ich häufig mit H.H. gegrüsst - auch im nüchternen Zustand der Briten. Was soll uns also Dein Post sagen ? Soll ich die unsäglichen und historisch falschen Kriegsfilme der Amis erwähnen, die Lobhudelei für Bombergeneral Harris, für den Piloten der Atombomben-Abwürfe ? Sei froh, dass die Russen so schnell in Berlin waren, sonst wäre Deutschland das Ziel gewesen ! Was ist "american way" ? Die Ausbeutung anderer Staaten und Völker zu eigenen Gunsten ? Die Anzettelung von Kriegen durch Lügen ? Die Verdummung der Menschen durch Medien ? Guantanamo, Abu Ghraib, Son My, Tonkin Lüge ? Harry Truman hat schon Anfang der 40er Jahre das Ziel formuliert: Deutschland und Russland aufeinander zu hetzen, da nichts schlimmer wäre, als ein Zusammengehen der beiden Nationen. DAS ist die größte Angst der Amis gewesen. Nun nimmt China diesen Platz ein - sehr gut !

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    2. > Die Ausbeutung anderer Staaten und Völker
      > zu eigenen Gunsten ?
      so ein bullshit. wo beuten denn die amis andere völker und staaten zu ihren gunsten aus, ohne dass dieselben staaten davon nicht auch profitieren? apropos ausbeuten: deine geliebte chinesische kp kauft gerade alle afrikanischen staaten auf, die nicht bei drei auf den bäumen sind.
      vom
      > Zusammengehen der beiden Nationen Deutschland und Russland
      träumen die pegida-idioten, der völkische nationalist jürgen elsässer und dessen rechtsradikale freunde, z.b. götz kubitschek. bei elsässers letztjähriger berliner tagung "frieden mit russland" waren laut mainstream-medien zwei vertreter der npd zugegen. das passt wie die faust aufs auge.

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    3. Verbirgt sich hinter joforester vielleicht WJ? Hinter den Anmassungen, Beleidgungen und hysterischen Behauptungen steckt doch dieselbe Handschrift. Wie auch immer: "Gleich und gleich gesellt sich gern!"

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    4. Ich denke gar nicht daran mich hinter anderen Identitäten zu verstecken. Das überlasse ich hier den Trollen, die ausser haltlosen Beschimpfungen und Verleumdungen nichts zu bieten haben. Ist bei dem Auftraggeber sicherlich auch schwer, sachlich zu argumentieren. Man möge sich allein diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen: "wo beuten denn die amis andere völker und staaten zu ihren gunsten aus, ohne dass dieselben Staaten davon nicht auch profitieren?" Man weiss gar nicht was schlimmer ist, die Satzstellung oder die Argumentation. Welchen Nutzen können Völker davon haben, dass sie von einer Supermacht ausgebeutet werden? Ein Paradoxon an sich.

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    5. Danke W.J. - der Troll Anonym leidet vermutlich an einer Lern und Leseschwäche, verbunden mit Denkfaulheit. Ausser ihm selbst sind dadurch alles Idioten, die er mit seinem kruden Wertesystem "beglückt".
      Von SOZ und BRICS hat er bestimmt auch noch nie was gehört.
      Insofern lohnt es nicht, ihm überhaupt zu antworten.

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