Mittwoch, 6. Juli 2016

Beitrag der ARD-Dokureihe "Fakt" - absolut faktenlos

 "Fakt" so der Name einer Sendereihe in der ARD, in der uns am Montag abend der Beitrag "Spiel im Schatten - Putins unerklärter Krieg gegen den Westen" (auch auf You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=dLRNvUCLQPQ) geboten wurde, geradezu ein Lehrbeispiel für Propaganda. Soll der Titel der Sendereihe, "Fakt" dem Zuschauer doch suggerieren, hier würden, um es mit einem bekannten Macher eines ebenso bekannten Wochenblattes zu sagen, nichts als "Fakten, Fakten, Fakten", geboten.

 Allerdings sah sich der zuschauende Gebührenzahler wieder einmal von der ARD grob getäuscht. Denn was der 30-minütige Beitrag ausser Vermutungen, unbewiesenen Behauptungen, und ebenso unbewiesenen Verdächtigungen auf keinen Fall zu bieten hatte, waren Fakten. Wenn aber jemand Vermutungen, Behauptungen und Verdächtigungen öffentlich verbreitetet, die zu einer vorher festgelegten Schlussfolgerung führen sollen, dann nennt man das gemeinhin Propaganda. Oder wie "Wikipedia es formuliert:
"Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Reaktion zu steuern."
Und Wikipedia fügt einen Satz hinzu, den man auch heute wieder getrost unterzeichnen kann, der aber auch darauf hinweist, dass Propaganda den hiesigen Medien von Anfang an, keineswegs fremd war:
"In der Bundesrepublik wurde Propaganda zu Zeiten des Kalten Krieges in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten und privaten Medien sowie in vielen übrigen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, oft mit starker Wendung gegen die DDR."
 Beliebigkeit ist also schon seit Anbeginn der Bundesrepublik Deutschland ein Merkmal der öffentlichen Berichterstattung, auch und besonders bei ARD und ZDF. Man passt sich halt an, beobachtet nicht kritisch die politisch Handelnden, sondern begleitet sie wohlwollend und liefert Stichworte. Man erzeugt Gefühle von Bedrohung, Unterlegenheit und Hilflosigkeit gegenüber einem verschlagenen fast übermächtig erscheinenden Gegner.

 So lenken die Medien von den wirklichen Problemen ab und schaffen Handlungsfreiräume für die Mächtigen um ihre Entscheidungen so zu treffen wie sie für sie selbst am vorteilhaftesten sind. Ein Beispiel aus der ersten Dekade der 2000er Jahre soll das hier stellvertretend beleuchten.

 Eine Umverteilung von Unten nach Oben in bislang unbekannten Ausmassen stand an. Die Eliten brauchten Kapital um an den Börsen dieser Welt in grossem Masse zu spekulieren. Wetten auf Alles und Jeden wurden abgeschlossen. Man spekulierte auf den Ölpreis, die Zinsentwicklung auf die Währungen. Die Wohlfahrt ganzer Länder wurde von den Spekulanten aufs Spiel gesetzt und nicht selten verzockt. Da wollten die Deutschen nicht abseits stehen.

 Für die Sozialsysteme war da kein Platz mehr. Also ging die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder daran, die deutsche paritätische Sozialversicherung, bisher beispielhaft auf der Welt auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen. Da das aber eine soziale Verschlechterung für die allermeisten Deutschen brachte und somit für Unruhe gesorgt hätte, mussten die Empfänger von Sozialleistungen diskreditiert werden. Also gingen unsere Medien daran, aus allen Sozialhilfeempfängern, aus allen Rentnern, aus allen Arbeitslosen Schmarotzer des Sozialsystems zu konstruieren. Wer erinnert sich nicht an das böse Wort von der sozialen Hängematte oder den Satz des SPD-Vorsitzenden Müntefering:
"Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!"
 Nicht die um die nackte Existenz kämpfenden Niedriglöhner, nicht die alleinerziehenden Mütter, nicht die ohne Schuld in die Arbeitslosigkeit geratenen Menschen bestimmten das Bild, der auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesenen, sondern Menschen wie Arno Dübel, "Deutschlands frechster Arbeitsloser", wie die Bildzeitung ihn nannte. Wer erinnert sich nicht an den Medienhype um Florida-Rolf, Viagra-Kalle, Yacht-Hans und Mallorca Karin, oder wie sie alle genannt wurden. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen präsentierte, in seinen damals so beliebten Talkshows Menschen, etwa bei Maischberger, wie Ralph Boes einen "Hartz IV Schnösel", wie die Bidzeitung ihn nannte, oder Moritz E. den Anne Will in ihrer Talkshow vorstellte, die sich jeder Arbeit verweigerten.

 Die Kampagne verfehlte ihr Ziel nicht. Bald schon galt jeder HartzIV-Empfänger als potenzieller Sozialschmarotzer. Deren Kinder wurden in der Schule und bereits im Kindergarten als "Hartzer" verspottet und gemobbt. Solidarität war ein Bergriff von gestern und vorgestern. Ab jetzt war sich jeder selbst der Nächste.

 Heute sind es die Russophilen, die Putinversteher, die Putintrolle. Jeder und Jede, die sich für einen, eigentlich selbstverständlichen Interessenausgleich zwischen der EU und Russland einsetzt, wird ausnahmslos in die rechte Schmuddelecke verortet, wird gleichgesetzt mit Populisten wie Elsässer und seinem Compact-Magazin, mit AFD-Anhängern oder Pegida-Spaziergängern. Prominente, die sich dafür einsetzen, den Gesprächsfaden mit Russland nicht gänzlich abreissen zu lassen, müssen sich unterschwelligen Verdächtigungen aussetzen. So beklagt sich "Der Tagesspiegel" in seiner Kritik an dem oben genannten Beitrag der ARD:
"...die deutschen Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter, die seit Jahren in Netzwerken mit der Moskauer Führungselite aufs engste verbunden sind oder gar einen lukrativen Job in Russlands Energiebranche angenommen haben, kommen in diesem Film gar nicht erst vor."
 Während die eigene Volksverdummung, man denke an die Kampagne für Julia Timoschenko, die geradezu zu einer, an einem, nur im Westen behandelbaren Rückenleiden erkrankten und unmittelbar nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis wie durch ein Wunder genesenen und fröhlich auf der Bühne des Maidan umherspringenden, Märtyrerin gemacht wurde oder die ukrainische Kriegshetzerin Nadja Sawtschenko die, obwohl sie sich freiwillig zu dem faschistischen Kriegsverbrechern des Freicorps Ajdar meldete, in den deutschen Medien ausschliesslich als  ukrainische Pilotin bezeichnet wird, als seriöser Journalismus verkauft wird, wird russische Propaganda, die es unbestritten gibt, zu einem Medienkrieg hochstilisiert.

 Arndt Ginzel und Marcus Weller gehen in ihrem Machwerk:
"Spiel im Schatten - Putins uerklärter Krieg gegen den Westen"
 noch einen Schritt weiter. Sie reden nicht nur von einem Medienkrieg, bei ihnen wird daraus ein unerklärter Krieg, ein hybrider Krieg, den ein Mann, Putin, gegen den Westen führt. Um diese, bereits im Titel vertretene These wird eine mühsam zusammengeschraubte Konstruktion errichtet, die durch keinerlei Fakten untermauert wird.

 Ausganzpunkt ist der "Fall Lisa":
"Der Verfassungsschutz ist überzeugt, dass die Kampagne um Lisa von Russland iniziiert und organisiert wurde. Der Präsident hält das für eine absichtliche Provokation",
erklärt der Sprecher aus dem OFF.
"Bei dem Fall Lisa wurde in der Tat deutlich, dass das Thema Flüchtlingspolitik von der russischen Seite in der Weise instrumentalisiert wurde, dass eine völlig erfundene Geschichte von Lisa, sie sei von einem Imigranten vergewaltigt worden, instrumentalisiert wurde, um Einfluss zu nehmen."
 Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, bedient sich eines alten aber sehr effizienten Tricks: Er nimmt einen Einzelfall, den "Fall Lisa" und erklärt ihn zur Methode. Dabei nutzt er seinen Status, den eines Experten, der ihm Kraft seines Amtes vermeintlich zukommt. Dieses Amt, des Präsidenten des Verfassungsschutzes, entbindet ihn quasi von der Pflicht, seine Behauptungen durch Fakten belegen zu müssen. Als Präsident des Verfassungsschutzes, so wird ohne es auszusprechen, angenommen, dass er über Informationen verfügt, die dem durchschnittlichem Bürger nicht zugänglich sind. Ausserdem gewährt ihm die Höhe seines Amtes eine gewisse Reputation - "so ein Mann lügt nicht".

Im nächsten Satz greift Maßen zum nächsten Psycotrick:
"Und zeigt natürlich auch die Möglichkeiten auf, über die im Grunde genommen Russland hier in Deutschland verfügt, nämlich an einem Wochenende so viele Menschen auf die Strasse zu bringen."
 Wieder wird ein Einzelfall systematisiert. Zusätzlich wird ein Angstszenarium aufgebaut. Ein böser machiavellistischer Feind im fernen Moskau hat Deutschland bereits dermassen unterwandert, dass wir nicht mehr Herr im eigenen Hause sind. Überall lauern die Mitglieder der fünften Kolonne Moskaus: Der Busfahrer, die Bauarbeiter , die vor dem Haus den Kanal erneuern, die nette Verkäuferin an der Wursttheke im Supermarkt, der Altachtundsechziger im alternativen Buchladen, die Lehrerin der eigenen Kinder, vielleicht sogar der Nachbar im gleichen Haus, sie alle könnten "Schläfer" sein, die auf einen geheimen Befehl aus dem Kreml hin, sich erheben und unsere "freiheitlich-demokratische Ordnung" zerstören.

 Wie heisst es doch in dem Film ab Minute 6:45:
"Die Täter kommen nicht mehr nur aus dem rechtsradikalem Spektrum, sondern zunehmend auch aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft."
  Krampfhaft versuchen die Autoren, die etwas gewagten Behauptungen des Herrn Präsidenten zu untermauern. Als erstes Indiz führen sie den Besuch des Vorsitzenden des "Internationalen Konvents der Russlanddeutschen" Heinrich Groth" in Moskau an:
"Heinrich Groth war kurz vor der Demonstration in Moskau, gab sogar ein Interview zum 'Fall Lisa' im russischen Fernsehen."
Dieser Umstand allein muss dem Fernsehzuschauer eigentlich schon reichen, um eine Verschwörung der Russlanddeutschen mit den Herren des Kreml für ausgemacht zu halten. Doch der Mann macht sich noch verdächtiger, indem er alles rundheraus abstreitet:
 "Doch im Auftrag des Kreml will er die Demonstration nicht angemeldet haben."
 Die Macher des Films legen nach, sie holen Groth selbst vor die Kamera:
"Jetzt heisst es ja, sie haben sich da quasi Instruktionen geholt in Moskau",
fragt ein Mann hinter der Kamera. Groth zeigt sich hartleibig streitet dreist die Tatsache der Weisung aus dem Kreml ab:
"Nun ja, das will jemand so verkaufen."
Groth lacht, der Mann lacht den Reportern frech ins Gesicht und er schreibt dem Herrn Verfassungsschutzpräsidenten ins Stammbuch, das sie schlechte Arbeit geleistet hätten, die Sicherheitskräfte die Deutschen die Russischen und alle anderen, die dazu noch etwas sagen wollen oder können:
"Schlechte Arbeit"
sagt er noch einmal und lacht.
"Mit wem hat die russische Führung über den 'Fall Lisa' und seine Bedeutung für die deutsche Innenpolitik gesprochen?"
Die Frage ob die "russische Führung" überhaupt mit irgendjemanden gesprochen hat, wird gar nicht erst gestellt. Sie hat, das steht mal fest für die Autoren, mit jemanden gesprochen, also kann die Frage nur lauten mit wem? Und wie es so ist, wenn man in der Grauzone der Geheimdienste, der Verschwörungen und der geflüsterten Worte unterwegs ist:
"Wir bekommen einen Tip! - Auf der Demonstration vor dem Kanzleramt sprach auch ein Mann Namens Dimitri Rempel. Er ist Vorsitzender der Minipartei 'Die Einheit', die einen strammen putinfreundlichen Kurs vertritt."
 Nun mag dem ein oder anderen der Gedanke durch's Gehirn wandern, was denn bitte schön ein offenbar sektiererischer Spinner und Vorsitzender einer "Minipartei" Namens Dimitri Rempel mit der "Bedeutung für die deutsche Innenpolitik" zu tun haben soll? Die bedrohlich klignende Antwort kommt vom Sprecher aus dem OFF:
"Herr Rempel hat beste Kontakte in Russland",
was schon allein zu den grössten Befürchtungen berechtigt. Aber damit nicht genug. Er war auch noch:
"...zur fraglichen Zeit zu Gesprächen mit Regierungsvertretern in Moskau."
 Uns wird weder verraten, wer denn diese Regierungsvertreter in Moskau waren, noch welchen Rang sie in der dortigen Regierungshierarchie innehaben. War es nur irgendein Mitarbeiter? War es ein Behördenleiter, ein Staatssekretär, ein Minister oder gar der Leibhaftige, Putin selbst?
"Wir fliegen nach Köln, um ihn zu fragen, was genau er mit der russischen Regierung über den 'Fall Lisa' besprochen hat?"
Für die Autoren steht ausser Zweifel, dass Rempel mit der russischen Regierung irgendetwas über den 'Fall Lisa' besprochen hat. Eine andere Option, ein anderes Gesprächsthema ist für sie jenseits jeglicher Realität. Was sie zu dieser Annahme gebracht hat, verraten sie uns nicht.

 Aber auch Rempel zeigt sich verstockt, leugnet jegliche Befehle oder Instruktionen der Russen zur Unterwanderung der deutschen Gesellschaft. Er stellt seine Gespräche mehr auf eine informelle Stufe:
"Natürlich wurde bei uns mal angefragt, wie sieht die Situation aus? Ob das stimmt oder nicht stimmt? Ob solche Fälle nur Einzelfälle sind oder nicht? Ob, was die Medien darstellt, stimmt oder nicht stimmt? Natürlich haben wir auch mal darüber diskutiert und mal gesprochen, so was, wie ist unsere Meinung über die Kölner Situation, hier mal über die Kölner Geschichte in der Sylvesternacht oder auch mal viel gesprochen. Ja das war reine Meinungsaustausch."
 Das war's - mehr haben Ginzel und Weller nicht zu bieten, mehr können sie nicht liefern. Kein, auch nur ansatzweise, die Behauptungen des Präsidenten des Verfassungsschutzes untermauernder oder gar beweisender Fakt, nur Vermutungen und die Aneinanderreihung von Verdächtigungen. Trotzdem scheint es ihnen geboten ein Resümee zu ziehen:
"Kurz zusammengefasst: Während sich das Verhältnis zwischen der Bundesrepublik und der russischen Föderation wegen der Ukrainekrise auf einem Tiefpunkt befindet, hetzt eine Desinformationskampagne die russische Minderheit in der Bundesrepublik auf. Massive Propaganda verstärkt die negative Stimmung in der Flüchtlingskrise. Massendemonstrationen und Übergriffe setzen die Regierung zusätzlich unter Druck. Destabilisierung nennt man das. Und sie ist Teil einer Strategie, die man hybride Kriegsführung nennt."
 Gute zehm Minuten Sendezeit, also über ein Drittel der Gesamtlänge hat es gedauert um endlich bei dem uns im Titel versprochenem Krieg, den uns angeblich Putin aufzwingt, zu kommen. Zehn Minuten Sendezeit, damit vergeudet, mit zwanghaften Bemühungen einen Krieg herbeizureden, den es, zieht man Fakten zu Rate, gar nicht gibt.

 Hybrider Krieg, das ist das Stichwort für Stefan Meister. Meister macht uns den Erklärbär:
"Das Konzept des hybriden Krieges gibt es in der russischen Strategieplanung im russischen Generalstab in der russischen Debatte seit ungefähr Jahr 2012..."
Der Rest des Satzes bleibt den Zuschauern verborgen. Die ARD setzt hier, warum auch immer, einen radikalen Schnitt.
"Es ist eben keine reine Medien- oder PR- oder Softpowerstrategie. Sondern es ist eben der Generalstab, es ist der Geheimdienst, es ist vor allem das russische Militär, was diese Methoden entwickelt hat und was sie anwendet."
Alles verstanden? Wahrscheinlich weiss nun immer noch niemand mit was wir da bedroht werden, aus dem Osten.

Wenden wir uns ab von diesem ausgemachten Blödsinn und fragen uns lieber, warum gerade jetzt dieser Beitrag über die uns alle bedrohende Gefahr aus Moskau gesendet wird. Der "Fall Lisa", der hier immer wieder thematisiert wird, liegt immerhin schon ein halbes Jahr zurück. Bei der Beantwortung dieser Frage kann uns Stefan Meister schon eher behilflich sein. Ist er doch Programmleiter Osteuropa, Russland und Zentralasien, des Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien bei der "Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik e.V.", kurz DGAP.

 Die DGAP ist das deutsche Pendant zum US-amerikanischen "Council on Foreign Relations" und eng verbunden mit dem "Catham House". Beide Organisationen sind die prägenden Denkfabriken in der US-Aussenpolitik und eng verwoben mit dem militärisch-industriellen Komplex in den USA.

Auch die deutsche DGAP, die sich in ihrer Selbstdarstellung als unabhängig bezeichnet, ist nur lebensfähig mit den mächtigen Finanzspritzen aus der Rüstungsindustrie. So steht an der Spitze der Zuwender neben dem Auswärtigen Amt, die Airbus Group, eines der grössten Rüstungsunternehmen Europas. Weitere Unterstützer sind die Daimler AG, Huawei Technologies Deutschland GmbH, Shell Deutschland Oil GmbH, Fritz Thyssen Stiftung, Evonik Industries AG, The German Marshall Fund of the United States, Rheinmetall AG, BASF SE, Bayer AG, Robert Bosch GmbH, Lockheed Martin Overseas Services Corporation, Siemens AG, Eurojet Turbo GmbH, usw., usw.

Zum Präsidium zählen unter anderen die Politiker Nils Annen, SPD - Elmar Brook, CDU - Karsten D. Voigt, SPD - der langjährige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger - der Vorstandsvorsitzende der Airbus Group und ehemalege Vorsitzende der Atlantikbrücke, Thomas Enders.

 Am kommenden Wochenende dem 8. und 9. Juli findet das Treffen der Staats- und Regierungschefs der Nato in Warschau statt. Auf dieser Tagung stehen weitreichende Beschlüsse auch zur Aufrüstung der Nato auf dem Programm. Da macht es sich natürlich gut, wenn das Potenzial der Bedrohung so gross wie eben möglich gezeichnet wird. Ein Krieg kommt da gerade Recht. Ein Schelm wer böses denkt.

Kommentare:

  1. Als im Westen ultimativer Beweis des sogenannten russischen Hybridkrieges , angeblich vom FSB und Militär entwickelt , bemüht man gern die sogenannte "Gerassimow-Doktrin" als Smoking Gun.
    Bei dieser Doktrin gibt es allerdings ein Problem , sie existiert nicht !
    Es waren US Think Tanks wie „Center for Global Affairs“ , die aus einer russischen Analyse der US-Farbenrevolutionen , welche ein Vergleich war vom militärischen Standpunkt her gesehen mit echten Kriegen, zb. die Zerstörung von Gesellschaften und Infrastrukturen , genau diese Doktrin machten. Daraus haben die bezahlen US Politik-Lobbyisten eine russische Angriffs-Strategie auf Basis der Farbrevolutionen gedeutet und gebastelt , die es allerdings nie gab !

    https://www.facebook.com/notes/kurt-becker/mark-galeotti-die-gerassimow-doktrin-und-russlands-nicht-linearer-krieg/943286639050627

    Wenn man es genau liesst hatte Gerasimow 2013 eine Beschreibung der CIA und Farbenputsche der USA mit dem Zerstörungspotential und den wirtschaftlichen Verheerungen echter Kriege verglichen und wie man sich im 21Jh. dagegen wappnet .
    Das allein ist aber kein russischer hybrider Angriff , es ist nur eine russische Verteidigungs-Strategie sich vor US Farbrevolutionen zu schützen , welche vom Prinzip her genau jene hybride Kriege sind , die das Potential von echten Zerstörungen haben !
    Ein Mark Galeotti „Center for Global Affairs“ hat den Gerasimow Artikel dann hinterher so umgedeutet zu einem russischen Hybridkrieg und das zitiert Reitschuster immer wieder aufs Neue , eine große Propagandalüge.

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  2. Wer bei den Öffentlich-Rechtlichen arbeitet, ist grundsätzlich Anti-Demokrat, weil er sich mit diesen Extremisten gemein macht.

    Das darf alles nicht mehr wahr sein. Die Bürger kommen ins Gefängnis, wenn sie diese Hetze und Demagogie nicht finanzieren wollen.

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  3. Wie soll man den Blinden nur eine Farbe erklären?
    Fall Lisa zu verharmlosen, ist ein armseliger Versuch. Aber er bleibt Fakt...

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    1. Der Fall Lisa bleibt Fakt? Was schreiben Sie da für einen Stuss? Lisa F. schilderte insgesamt 4 verschiedene Versionen zu ihrem Verschwinden. Anhand der Handy-Daten rekonstruierte die Polizei, dass sich die Gute in der fraglichen Nacht bei ihrem 19-jährigen Freund aufgehalten hatte, sie gelogen und somit falsch ausgesagt hatte. Bei Ihnen scheint die Hirnwäsche ja echt gewirkt zu haben.

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    2. Hier setze ich verstehendes Lesen voraus. Den Kommentar müssen Sie in Konsens zur Blogüberschrift lesen. "Beitrag der ARD-Dokureihe "Fakt" - absolut faktenlos" Es ist Fakt das Russland in Persona Lawrow sich aktiv in eine innere Angelegenheit Deutschlands einmischte, Russlanddeutsche aufstachelte uud trotz üder überführten Lüge uns der Autor weismachen will, die ARD Fakt ist absolut faktenlos.

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    3. @Anonym9. Juli 2016 um 12:55
      "Hier setze ich verstehendes Lesen voraus" -- Da sind Sie mit Ihrer Einführung aber sehr voreilig, denn was Sie inhaltlich zu erbringen versuchen, erfordert kein verstehendes Lesen, sondern mehr eine Mischung aus Fantasie und Mitleid.

      "Es ist Fakt das Russland in Persona Lawrow sich aktiv in eine innere Angelegenheit Deutschlands einmischte" -- Daß sich ein Politiker, hier im Range eines Außenministers sich aktiv in innere Angelegenheiten eines Landes mischt, wenn es um einen/eine Staatsangehörige/n geht, daß ist kein Novum u. die russ. Regierung (hier vertreten durch Lawrow) ist nicht die einzigste Regierung, welche so agiert.
      -> Was erwarten Sie zu Ihrer Passage denn hierzu als 'verstehendes Lesen'???

      "Russlanddeutsche aufstachelte" -- Was genau hat er getan, um die Aufstachelung zu erzielen? Bitte um Detail. Und Belege oder Beweise wären auch hilfreich.
      -> Was erwarten Sie zu dieser Passage denn hierzu als 'verstehendes Lesen'???

      "trotz üder überführten Lüge" -- Wer hat hier gelogen? Und was genau ist der Inhalt der Lüge?
      ->Was setzen Sie denn hier voraus, um Ihre mystische Orakelei zu verstehen???

      Und als absolute Krönung: "überführten Lüge uns der Autor weismachen will, die ARD Fakt ist absolut faktenlo"
      Es ist mir nicht bekannt, in welcher Form Sie einen Bildungsabschluß vorweisen können. Aber Abgrüne tun sich hier schon auf. So wie ich das Schulsystem kenne beginnt es mit der Grundschule,
      dann kommt die Förder/Orientierungsstufe (über die Klassen 5+6) und dann geht es in das weiterführende Schulsystem (sprich Klassen 7 bis 9 bzw. 10). Im weiterführenden Schulsystem wird im Deutschunterricht auch die Textanalyse vorgenommen.
      Sie setzen ein "verstehendes Lesen" voraus, sind aber noch nicht einmal befähigt, den Text von Jungmann zu lesen, zu verstehen und zu analysieren.
      Sie werden es nicht schaffen aufzuzeigen, daß Jungmann den Fall Lisa verharmlost.
      Sie sind aber dafür nicht befähigt, um Jungmanns Analyse zu verstehen; er zeigt auf mit welchen Behuptungen der Fall Lisa von Maßen instrumentalisiert wurde, um ein russ. Instrumentalisieren vorzugeben. Beweise für Maßen Ausführung werden Sie nicht finden (paßt zu Ihren Behauptungen, welche weder Belege noch Beweise aufführen, ergo sind Sie mit Maßen in *guter* Gesellschaft).

      Desweiteren zeigt Jungmann auf, wie sehr sich die Fakt-"Journalisten" bemühen, diesen EINEN Vorgang heranzuziehen, um ein russ. Einwirken bwz. russ. Einflußnahme zu beweisen. Wohlgemerkt, es handelt sich um EINEN Vorgang. Und wenn Personen wie Groth u. Rempel als Bedrohung für die westl. Wert herangezogen werden zeigt das schon auf, daß RTL2-News auch nicht soooo schlecht sein können, denn auch niedrige Qualität erhebt den Anspruch auf Qualität.

      Fazit: bevor Sie "verstehendes Lesen" voraussetzen, sollten Sie
      a) nicht zu Beginn versuchen, sich selbst durch so eine Formulierung in ein gebildetes Licht zu rücken
      b) sich bemühen den Blogtext nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen
      c) auf Ausführungen wie "Wie soll man den Blinden nur eine Farbe erklären?" verzichten, denn der weitere Schuß ging mehr als nach hinten los
      d) im sachlichen Bezug auf den Fall Lisa den Blogtext genau analysieren (ggf. auch mit Hilfe), um herauszufinden, wo Jungmann eine Verharmlosung vorgenommen haben soll

      Von der inhaltlichen Leere erinnern Sie mich sehr stark an 'jewgeni'. Der weiß (bzw. wußte) auch nie, was genau er auführt(e).
      Entweder sind Sie sein neuer Schreiberlingsaccount (um der Sofort-Löschung durch Jungmann zu entgehen) oder Sie sind auf der gleichen geistigen Orientierungsleiste wie jewgeni.

      Fakt ist: Ihre Ausführungen sind nach (nicht allzutiefer Analyse) bemitleidenswert.



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  4. Propaganda-/Hetze-/Lügen- und Lückenpresse,
    ein zwangsfinanziertertes Elend dank der "Volksvertreter"

    Erneute eine tiefgehende Recherche zum Faktbereicht, wo aufgezeigt wird, daß Propaganda statt Information den Sendeauftrag im 'Demokratiefernsehen' darstellt (wobei Charaktäre der Marke jewgeni auf solche Produktionen des ÖR voll abfliegen).

    Sehr aussagefähig ist ein Interview mit Schausten u. Walde (beide ZDF) auf dem Blog 'Planet Interview' unter der Über- schrift "Die Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten, gilt für viele offenbar nicht mehr."

    Die komplette eigene Gedankenwelt zeigt sich bei Schausten zur GEZ-Zwangsgebühr: "Man muss akzeptieren, dass viele Men- schen ein Problem damit haben; dass diese gesellschaftliche Verabredung, sich öffentlich-rechtlichen Rundfunk zuleisten, dass diese Verabredung für viele offenbar nicht mehr gilt."
    Was ist hier die "gesellschaftliche Verabredung"? Und wer hat diese getroffen? Und warum sollte sich der Zwangsbeitrags- zahler an einer Verabredung (??) erfreuen, die er gar nicht getroffen hat?
    Und solche Typen der Marke Bettina Schausten dürfen mittels Zwangsgebühren Propagandafernsehen gestalten.

    Und der Walde: "Aber ich kann wirklich aus Überzeugung sagen, was so ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem demo- kratischen Gemeinwesen beiträgt. Ich für mich kann das voll inhaltlich unterstützen."
    Na herzlichen Glückwunsch. Da sollte Walde bei seinem nächsten Interview den Gedankengang von Willy Wimmer aufnehmen und seine politischen "Leistungsträger" der Marke Merkel, Steinmeier & Co einmal fragen, warum diese noch keine Anklage gegen Bush jr., Rumsfeld, Cheney u. andere erhoben haben, denn diese Personen haben einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak verschuldet. Und der Berliner Reichtstag u. das Demokratiefernsehen akzeptieren diesen Bruch des Völker-rechts, denn anders ist die Haltung z. Stillschweigen nicht zu interpretieren. Aber der Putin, die Krim und die Folgen der russ. Angriffe in Syrien: da brüllen der dt. Reichstag u. ARD u. ZDF.

    Nochmal Thomas Walde: "Aber ich kann wirklich aus Überzeugung sagen, was so ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu einem demokratischen Gemeinwesen beiträgt. Ich für mich kann das voll inhaltlich unterstützen."
    Mehr ist zu dieser Personalie nicht zu sagen.

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    1. Der öff.-rechtl. Rundfunk soll gerade NICHT zum demokratischen Gemeinwesen beitragen. Ziel ist die Ausschaltung von Opposition.

      Daher ja auch die Hetze und Demagogie gegen alle In- und Ausländer, die die deutsche Bundesregierung kritisieren. Ein demokratischer Diskurs ist NICHT erwünscht.

      Das entspricht auch der Politik der Regierung und auch der anderen BT-Fraktionen.
      Die gegenüber dem Ausland autoritär, arrogant, gar gewalttätig agieren.
      Und gegen die Opposition den Rundfunk für Propaganda gebrauchen, in die Justiz eingreifen und sogar das Strafrecht und Steuerrecht zur Einschüchterung missbrauchen.

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    2. Klar und in Russland wird die Opposition hofiert :}
      Fakt ist, dort ist die Opposition mangels natürlicher Lebenserwartung stetig rückläufig. Nicht Neues. Das hat in Russland Tradition.

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    3. 8. Juli 2016 um 19:58

      "Demokratie und Medienmanipulation"- und dann russophob argumentieren wollen... so ein Flachzangenniveau.
      Da ist man bei ARD und ZDF ideologisch hervorragend aufgehoben.

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  5. Der Fall Lisa und das Auftauchen der abgetauchten (U-Boote)
    Der Fall Lisa zeigt auf, wie ein solcher Vorgang beidseitig ausgeschlachtet wird. Seitens russischer Kreise wurde hier ein Vorgang angekreidet, welcher noch gar nicht geklärt war (erinnert an den Giftgaseinsatz in Syrien, welcher aber nicht von den Regierungstruppen, sondern von Oppositionsgruppen, hier wird auch von moderaten Aufständischen gefaselt, ausgeübt wurde. Nachdem die Täterschaft festgestellt wurde, wurde dieser Vorgang weder politisch noch medial richtig dargestellt - obwohl dieser Giftgas- einsatz die USA unmittelbar in den Krieg hineinziehen sollte - aber weapons of mass destruction sind ja bekannt).

    Der russ. Außenminister hat sich hierbei vorbei eilig sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Daß er damit seine Reputation beschädigt hat, ist seine eigene Schuld.

    Aber viel elementarer ist die mediale Rolle des dt. Journalismus, dieser wird auch gerne als 'freie Presse' bezeichnet. Der Fall Lisa wird dermaßen widergekäut und als Propagandamittel gg. Russland verwendet, daß der Leser/Zuschauer/Zuhörer es irgendwann glauben muß (leider sehr häufig der Fall infolge mangelnder Medienkompetenz), daß das unsagbare Böse aus Russland, sprich aus dem Kreml, sprich von Putin kommen muß.

    Was hat das mit den U-Booten zu tun?
    Ganz einfach: in 2014 erfolgte in schwedischen Hoheitsgewässern eine U-Boot-Sichtung. Es erfolgten sofort medial die Ausführungen, es handele sich um ein russ. U-Boot.
    (Zwischenruf: des dt. "Journalisten" liebste Berichtsform ist der Konjunktiv. Um den Eindruck der Glaubwürdigkeit gleich ab Beginn zu negieren setzte der dt. "Journalist" folgende Begriffe ein:
    'offenbar' 'wahrscheinlich' 'dem Anschein nach' 'aus verläßlichen Quellen' 'nach glaubwürdigen Aussagen'
    und zeigt so, daß eine Recherche unerwünscht ist. Es soll dem Medienkonsumenten ja auch keine Gelegenheit gegeben werden, die eigene Berichterstattung überprüfen oder gar hinterfragen zu können. Ende Zwischenruf).
    Zurück zum U-Boot. Es war ein riesiger Medienaufwand, um das angeblich russ. U-Boot als Beleg für die russ. Aggressionspolitik dem dt. Michel zu präsentieren. In Schweden war das U-Boot auch ein Bestandteil zur Überlegung des neutralen Status aufzugegeben u. sich in Richtung Nato zu orientieren.
    Nunmehr gab der schwed. Verteidigungsminister in 2016 zu, daß es sich nicht um ein russ. U-Boot gehandelt habe, nein es war ein schwed. U-Boot.
    Und jetzt ganz ehrlich: warum hat die schwed. Regierung ab Beginn gelogen - denn es kann denen nicht entgangen sein, daß dort beeits in 2014 ein eigenes U-Boot seine Kreise zog?
    Und jetzt noch viel ehrlicher: in welcher Form hat der dt. Medienmainstream (von Qualitätsjournalismus zu reden verbietet sich von alleine) hierüber in 2016 berichtet? In welcher Form wurde bei der schwed. Regierung nachgefragt, warum die schwed. Bevölkerung u. die Weltöffentlichkeit belogen wurden?

    Das U-Boot vor der schwed. Küste war zwar keine weapon of mass destruction, aber ein Musterbeispiel für dt. Propagandajournalismus mit Hetzfaktor gg. den "russ. Aggressor".
    Klarer kann die Rolle der dt. "freien" Presse nicht belegt werden. Im Stile des 'Schwarzen Kanals', sehr feinfühliger als mit der gleichen Intension, arbeitet sich die dt. Journallie am Feinbild Russland ab.

    Was wäre wohl los, wenn Russland ein fremdes U-Boot in seinem Hoheitsgewässer gemeldet hätte und sich hinterher eine fals-flag herausgestellt hätte? Dann hätten ARDZDFDeutschlandfunkFAZSZWeltZeit und andere sogenannte "Journalisten" Berichte, Artikel, Kommentare und sonstige Propagandamaßnahmen im kaum messbaren Umfang vom Stapel gelassen.

    Fakt: noch nie seit der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR-Presse hatte die dt. Nachrichtenlandschaft eine solche Unglaubwürdigkeit und einen solch ausgerichteten Propaganda/Hetzjournalismus wie derzeit.

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    1. So wie es in den Wald reinschallt, so schallt es wieder raus.
      Der deutsche Journalismus hat viel zu spät auf russische Expansionsgelüste reagiert. Seit Putin hat eine beispiellose Aufrüstung in Russland stattgefunden, wo dann in ein Gefühl von "militärischer Überlegenheit" unter Voraussetzung verbleibender Tatenlosigkeit seitens der NATO völkerrecchtswidrige Annexionen stattfanden. Gut bei den Russen dauert alles ein bißchen länger (1999=>2014) aber die Parallelen zu Nazideutschland (1933=>1938) sind unverkennbar. Der Unterschied zu heute ist nur, dass aufgrund von Nuklarwaffen keiner der Beteiligten eine direkte Konfrontation auch nur möchte. Wie kommt man dann aus der verfahrenen Situation ohne Gesichtsverlust heraus? Das ist die Aufgabe die gelöst werden muss. 1962 in der Kubakrise konnten sich die Beteiligten auch einigen und da gab es noch ein militärisches Gleichgewicht. Russland ist längst keine Supermacht mehr auch wenn sie es ihren eigenen Volke gerne vorspielen.

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    2. Erstaunlich, waren doch lt. medialer Aufklärung beim Brexit-Referendum es die "Alten" und die Bildungsschwachen, welche das Referendum entscheidend mitbestimmt haben.

      In Deutschland sieht es leider auch sehr nach Bildungsproletariat aus, was der vorliegende Text beweist. Der Putin ist der Böse schlechthin u. dann die völkerrechtswidrige Annexion. Oh mein Gott!!

      Erst Hirn, dann Tastatur. Vielleicht sind Sie dann fähig, die Begriffe Russland, USA, Nato und EU. Das ist wie im Matheunterricht und nennt sich Mengenlehre. Da gibt es u.a. auch Schnittmengen.

      Eine simple (und auch bei geistiger Tragheit zu schaffende Aufgabe): bilden Sie ein Schnittmenge aus USA, Rasmussen, völkerrechtswidrig und Nato.

      Lösung: völkerrechtswidriger Angriffskrieg der USA mit der Koalition der Willigen gegen den Irak. Erlogene Beweise, kein UN-Mandat, Bruch des Völkerrechts. Teilnehmer der Koalition der Willigen: Dänemark, unter dem Regierungschef Rasmussen.
      Und in welches Amt bekleidete Rasmussen später? Das Amt des Generalsekretärs der Nato.

      Und dann kommt die Endlosschleife von russ. Expansionsgelüsten, Völkerrechtsverletzung usw. Entweder sind Sie nicht befähigt, sich einigermaßen mit den Sachverhalten zu beschäftigen oder Sie sind geistig nur befähigt, den Propagandamist der sogen. Mainstreammedien unüberprüft wiederzugeben - entspricht dem intellektuellen Geistesgewicht von jewgeni.

      Und wenn Sie schon am Nachdenken sind: warum erwähnen Sie nicht die weit mehr als hunderttausende von Toten, welche durch den völkerrechtswidrigen Angriff und dessen Folgen
      ums Leben kamen.

      Hier handelt es sich um Männer, Frauen und Kinder, aber deren Schicksal ist ja egal. Aber dieser Einstellung befinden Sie sich in "guter Gesellschaft", denn politisch und medial ist dieses Thema ein absolutes Tabu. Aber der böse Russe...

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    3. 10. Juli 2016 um 02:28

      "völkerrechtswidriger Angriffskrieg der USA mit der Koalition der Willigen gegen den Irak. "

      Und Mutti Merkel warb mit all ihren Kräften für diesen Angriffskrieg. Wurde dadurch wohl Kanzlerin:


      "Für diese Rede in 2002 hat Angela Merkel von USA das Kanzleramt bekommen"

      https://youtu.be/2UDzgBk9AYE?list=FLZXjlx3NSSL0XqB2VkITJ5g

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  6. Der Blogger gibt sich redlich Mühe, die nicht ins Bild passenden Kommentare zu entfernen. Die Recherche von Kausalitäten und die unbefangene Bewertung dessen, sind unentbehrlich für die Erzielung von Glaubwürdigkeit. Das was er den deutschen Journalismus vorwirft, findet sich bei ihm potenziert wieder. Der Unterschied ist nur das seine "Meinung" nicht mehrheitsfähig ist und demzufolge von der Gesellschaft abgelehnt. Nicht die Opposition bestimmt die Richtlinie sonst wäre es Anarchie. Inwieweit in dieser Welt aber die jetzigen Schwarzmaler Platz fänden, möge dahingestellt bleiben. Anarchie = Faustrecht

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    1. Gähn. Der Troll.

      Aber schön, dass Du Mehrheitsmeinungen erwähnst.
      Denn das bestehende System wird demokratisch nicht mehr legitimiert werden.

      Time for change

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    2. Es wurden keine Kommentare entfernt. Der Inhalt dieser Kommentare war allerdings so abstrus, dass selbst Google sie für Spam hielt, und sie in dem für Spams eingerichteten Ordner zwischenlagerte.
      Ich habe sie nicht endgelagert, sondern hier veröffentlicht, um der Allgemeinheit den Spass über so viel Blödsinn nicht vorzuenthalten.

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    3. "Nicht die Opposition bestimmt die Richtlinie sonst wäre es Anarchie"
      Ein Treppenwitz der Geschichte. Erinnert mich doch zu stark an den Umsturz in der Ukraine.

      "Anarchie = Faustrecht"
      Das paßt ja sehr hervorragend auf die rechten Gruppierungen beim "friedlichen" Maidan.

      Und mittelbar und unmittelbar involviert waren die "Guten" in Form der US-Regierung, der Bundesregierung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der EU.

      " Die Recherche von Kausalitäten und die unbefangene Bewertung dessen, sind unentbehrlich für die Erzielung von Glaubwürdigkeit."
      Auch ein Volltreffer: wer den Film 'Ukraine in Flammen' (oder ein so ähnlicher Titel) gesehen hat, der hat einen sehr guten Eindruck von den "friedlichen" Demonstranten erhalten. Wenn die Demonstranten Pflastersteine, Mototowcoctails u. Schußwaffen einsetzen, dann ist damit die Absicht verbunden, die Sicherheitskräfte zumindest zu verletzen. Dabei wird auch billigend in Kauf genommen, daß es schwere Verletzungen oder gar Tote auf Seiten der Sicherheitskräfte geben wird.
      Aufarbeitung dieser Vorgänge in der dt. Presse? Fehlanzeige.

      Ganz ehrlich: entweder sind Sie komplett ahnungslos, haben eine Gehirnwäche in ungeahnter Größenordnung oder Sie agieren als Forentroll.

      "Der Unterschied ist nur das seine "Meinung" nicht mehrheitsfähig ist und demzufolge von der Gesellschaft abgelehnt"
      Hier trifft bedauerlicherweise auf einen Großteil der dt. Bevölkerung der Punkt mit der Ahnungslosigkeit zu. Das Wissen über die Europameisterschaft u. die dt. Nationalmannschaft u. deren Spiele wird bekannt sein, aber viel mehr erwarte ich nicht.

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  7. Und für alle, die vom dt. Faktenjournalismus u. dt. journalistischer Glaubwürdigkeit noch nicht genug haben:

    FAZ 10.07.2016, "Nato-Gipfel Die Gesellschaft muss sich wieder schützen "
    Dort wird ausgeführt: "Russland setzt auf Hacker-Angriffe und Sabotage" Danach kommen einige Ausschweifungen, Beweise bleiben logischerweise u. erfahrungsgemäß Fehlanzeige (wehe hier denkt jemand an Lügenpresse!!!) und dann kommt folgende Passage:
    "Mitgliedstaaten waren mehrmals Ziel von Cyber-Angriffen. So legten russische Hacker 2007 in Estland die Internetseiten staatlicher Stellen, Banken und Medien lahm. Im vergangenen Jahr kaperten Hacker den französischen Auslandssender TV5 Monde. Kurz darauf wurde ein Trojaner-Angriff auf die Server des Deutschen Bundestags bekannt."
    Beweise für diese Anschuldigen: unwichtig, es geht um Hetze gegen Russland.

    Zur Vervollständigung: die FAZ führt zu den benannten Beschuldigungen aus: "Die Spuren sollen in beiden Fällen zum russischen Militärgeheimdienst führen"
    Mehr schwarzer Kanal geht nicht: Beschuldigungen, keine Beweise, aber ein "Die Spuren sollen.."

    -- Wer denkt da nicht an Weapons of mass-destruction? Beschuldigungen ohne Beweise, Hetze gegen Russland, Propaganda. Da sorgt das dt. Presselager schon alleine dafür, daß die schwed. U-Boote nicht wieder medial auftauchen --

    Die dt. Mainstreampresse (nicht mit Qualitätsjournalismus oder 'nur' Journalismus zu verwechseln) ergibt sich, u.a. durch belastetes Personal (siehe die Teilnahme an diversen Thinktanks) als eine Mischung aus Deutsche Wochenschau, Aktuelle Kamera und Neues Deutschland.

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  8. Auch mit Beweisen werden es für Flaneur (Jungmann) keine Tatsachen. Es würde schlichtweg nicht in das eigene Weltbild passen...

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    1. @Anonym (Marke jewgeni)
      "Auch mit Beweisen werden es für Flaneur (Jungmann) keine Tatsachen"
      Welche Beweise genau meinen Sie??? Mir ist hier irgendwie einiges entgangen. Hier sollten Sie sich doch wenigstens bemühen, diese Beweise vorzutragen.
      Ansonsten sind im ÖR (wie im Fakt Bericht) Behauptungen u. Thesen an der Tagesordnung, was aber mit Beweisen u. Tatsachen gar nicht viel zu tun hat.
      Aber das jewgeni-Gen ist ohnehin simpel gestrickt: Berichte aus Mainstreammedien posten u. damit "Tatsachen" darlegen. Und auf meine Rückfragen zu den Quellen u. den Inhalten der angegebenen Berichte erhielt ich entweder gar keine Stellungnahme oder eine Rückmeldung, welche Anlass für neue Rückfragen ergab.
      Eines war aber immer das unzweifelhafte Ergebnis: beim Jewgeni-Gen war es nie vereinbar, mit dem Posten des Berichts gleichzeitig den Inhalt desselbigen Berichts zu verstehen.

      Aber vielleich können Sie mit einer Auflistung der "Beweise" die "Tatsachen" darlegen (dann bin ich im Zuge eines konstruktiven Austauschs auch bereit, die Anführungszeichen zurückzunehmen).

      "Es würde schlichtweg nicht in das eigene Weltbild passen..."
      Es geht hier nicht um das eigene Weltbild, es geht hier um Bereiche wie Text-Lese-Verständnis, Interpretation u. Medien-Kompetenz. Da Sie hier schlicht nur mit "eigene Weltbild" aufwarten können, bietet schon genug Stoff für Rückschlüsse in Ihrer Person u. Denke.

      Geschmäcker sind verschieden: es gibt Leute, die mögen Barth, Cindy aus Marzahn, Dschungelcamp und finden das lustig. Persönlich alles nicht mein Fall, aber wie ausgeführt, Geschmäcker sind verschieden.

      Wenn aber Text-Lese-Verständnis, Interpretation, Medienkompetenz, kritisches Denken u. Hinterfragen gar nicht oder extrem schwach ausgebildet sind, dann ist das nicht lustig, sondern bedenkenswert u. erschreckend.

      Bevor Sie das Jewgeni-Gen gänzlich als 'weapon of brain-destruction' offenbaren, nochmals meine Aufforderung zum Liefern Ihrer Beweise u. Tatsachen.

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    2. Offensichtliche Tatsachen bedürfen keines Beweises (ZPO §291). Einfach nochmal den Link "Spiel im Schatten - Putins unerklärter Krieg gegen den Westen" folgen und richtig zuhören. Dann die Beitragsüberschrift auf Konsens prüfen. Falls Ergebnis nicht Neues dann wiederholen Sie die Prozedur.

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    3. @Jewgeni-Gen alias Anoym
      Erstaunlich: mit drei Zeilen bwz. 37 Wörtern sind Sie unbeschränkt fähig aufzuzeigen, daß bei Ihnen inhaltlich nichts zu holen ist.
      Beweis hierfür: Sie haben haben pauschal die "Dokumentation" (oder wie auch immer so eine ARD-Agitation bezeichnet wird) herangezogen, aber das war schon wieder alles. Einfach noch mal oben gucken: "Hier sollten Sie sich doch wenigstens bemühen, diese Beweise vorzutragen." - aber das mit dem Bemühen ist bei
      dem Jewgeni-Gen erfahrungsgemäß eine schwer zu schaffende Hürde.

      Weisen Sie mich doch einfach mal ein in die benannte Sendung, zeigen Sie einfach die Punkte auf, welche nach Ihrer Ansicht als Beweise gelten - und dann erläutern Sie doch bitte gleich, was diese Beweise GENAU belegen sollen.

      Aber anscheinend haben Sie auch die Wirkung des Jewgeni-Gens festgestellt: inhaltlich auf Berichte u.ä. verweisen, aber mangels Verständnis für den Inhalt jeglicher Diskussion u. Rückfragen aus dem Weg gehen. Mehr gibt Ihre Bemühung einer Rückantwort nicht her - aber immerhin offenbaren Sie eine gewisse Art von Humor, wenn Sie ausführen ".. und richtig zuhören".

      Und wenn Sie Jungmanns Blogausführung nebst der Überschrift zur Fakt-Sendung auf Konsens prüfen (lassen) wollen, dann LIEFERN SIE DOCH EINFACH.

      Und ganz ehrlich mit "Offensichtliche Tatsachen bedürfen keines Beweises (ZPO §291)": wen genau wollen Sie denn damit erschrecken? Ein ziemlich kläglicher Versuch zur Einleitung, da inhaltlich nichts kommt.
      Erstaunlich, da Sie a) die Zivilprozeßordnung heranziehen und b) keine Beweise und/oder offensichtliche Tatsachen erbringen. Damit können Sie evtl. Stammzuschauer von Barbara Salesch beindrucken, aber die Erwartungshaltung an Inhalten von Ihrer Seite aus sinkt unter das Richterpult.

      Es ist halt eine offensichtliche Tatsache, daß das in Ihnen schlummernde Jewgeni-Gen kurze Statments zu- läßt, inhaltlich nichts zu bieten hat und Rückfragen nicht beantwortet werden können. Und als Beweis hierfür treten Sie erst gar nicht ein in irgendeine Form der Beweis-/Belegführung, sondern fahren billige Manöver wie den Verweis auf die ARD-Sendung.

      Jewgeni-Gen u. seine Folgen:
      a)im Ergebnis (inhaltlich bezogen) kommt nichts neues und
      b)es wird wiederholt in Endlosschleifenmanier die Prozedur vorgenommen, sich inhaltlich nicht zu stellen
      c)es werden Ablenkungsmanöver gestartet oder andere Baustellen geöffnet

      Fazit: Jewgeni-Gen bleibt Jewgeni-Gen, auch wenn der Namen wechselt.
      Quantität kann nun mal auch keine Qualität ersetzen - da ist mein Weltbild aber weitaus realistischer als Ihr Weltbild.

      Ansonsten bleibt Ihnen natürlich die Möglichkeit mich zu widerlegen, vielleicht haben Sie etwas Ehrgeiz, um aufzuzeigen, daß Sie Inhaltlich liefern können. Das bedingt logischerweise mehr als ein Zitieren aus Gesetzestexten (Kontext ist ja in o.a. Form irrelevant), einen Mehraufwand in Bezug auf Quellen (zu Seriösität u. Glaubwürdigkeit) und das Verstehen von Artikeln u. Quellentexten.

      Ansonsten: Jewgeni-Gen = 'weapon of brain-destruction'

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